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Bei der Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie hatten die Anleger gehofft, dass Gröbste überstanden zu haben. Nach einem desolaten Kursverlauf der Aktie schien ein Boden gefunden zu sein. Doch am gestrigen Tag folgte der nächste Nackenschlag. Anleger waren mit den gemeldeten Zahlen nicht zufrieden und verkauften ihre Aktien. Damit ist eine wichtige Unterstützungslinie gebrochen worden. Ohne eine Rückeroberung dieser Marke, wird es schwer, doch es gibt Hoffnung.

An der Börse ist bekanntlich das Unmögliche nicht fern. Auch eine Aktie, die schon am Boden notiert, kann noch tiefer fallen. So müsste der Eindruck der Marktteilnehmer am gestrigen Tag gewesen sein, als der Aktienkurs der Heidelberger-Druckmaschinen AG in den Sinkflug übergegangen ist. Die Zahlen des Unternehmens hatten den Anlegern nicht gefallen. Diese Reaktion der Aktionäre könnte sich jedoch als bereinigende Basis für eine Trendwende eignen, wie der Blick auf das untere Chartbild zeigt.

Heidelberger-Druckmaschinen, Wochenchart, Stand 1,02 Euro

Der Schock am gestrigen Tag, welcher zum Bruch der Unterstützungslinie bei 1,12 Euro geführt hat, wird den gemeldeten Zahlen zugeordnet. In einer ersten Reaktion war die Enttäuschung zu groß. Möglicherweise wurden auch automatisierte Verkaufsaufträge in Gang gesetzt, da die besagte Kursmarke als Stopp-Loss Niveau genutzt wurde. Verkaufen die ersten Anleger, kommt der Aktienkurs unter Druck, der Preis sinkt und löst die nächsten Verkaufsaufträge aus usw. Da vermutlich bei der Heidelberger Druck-Aktie nicht gerade eine Vielzahl an Käufern bereitstehen, wenn der Kurs fällt, fiel das Minus daher deutlich aus.

Damit ergibt sich eine neue Lage im Chartbild. Solange der Aktienkurs nicht wieder über die rote Linie steigt, also nicht über 1,12 Euro notiert, muss der Blick nach Süden gerichtet werden. Sinkende Kurse haben ein Kursziel bei 0,83 Euro.

Es gibt jedoch noch Hoffnung. Möglicherweise kann sich der Kursrückgang am gestrigen Tag als eine Überreaktion erweisen, welche sich dann als nicht nachhaltig herausstellen würde. Die Marktteilnehmer sprechen in diesem Falle von einer Bärenfalle.

Ein rascher Anstieg über 1,12 Euro würde den gestrigen Einbruch charttechnisch ungeschehen machen und dann wieder Anstiegspotenzial eröffnen, wie sich das in der Analyse „Heidelberger Druckmaschinen: Große Trendwende kommt“ angekündigt hatte. Die Aufwärtsziele liegen bei 1,36 Euro und später bei 1,90 Euro.

Auch wenn die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie am gestrigen Tag unter die Räder gekommen ist, es gibt noch Hoffnung, dass sich dieser Einbruch als nicht dauerhaft herausstellen könnte.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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