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Die Börsenstimmung verändert sich. Nicht alle Anleger erkennen diesen Wandel. Der DAX zeigt dies in unschlüssigem Stillstand. Doch die Veränderungen sind unübersehbar. Der KI-Hype lässt bereits nach, die Wirtschaft kühlt ab, die Inflation legt zu und die Politik bestimmt die Nachrichten. Nachdem in den letzten Monaten die Börsenwelt glänzend war, kann es von nun an nur schlimmer werden. Ein Sturm zieht an der Börse auf und wird die Kurse sinken lassen.

In der letzten Handelswoche war die Börsenstimmung bereits zurückhaltend. Es ging ausschließlich um die Auswirkungen des großen Verfallstags am Freitag (Hexensabbat) auf die Börsenkurse. Dieser Tag der Abrechnung ist nun vorüber. Damit bekommt die neue Handelswoche eine ganz neue Dynamik. Jetzt können die Marktteilnehmer ihrem Willen freien Lauf lassen, ohne dass Verträge dies verhindern. Besonders die einsetzenden Gewinnmitnahmen bei Nvidia sind ein bedrohliches Zeichen. Ohne die KI-Techwerte gibt es derzeit keine Zugpferde an der Börse. Und fallen deren Preise, dann fällt der Gesamtmarkt zurück.

DAX, Wochenchart, Stand 18.163 Punkte

DAX Chartbild

Anleger können auf die nachlassende Börsenstimmung reagieren und Gewinne mitnehmen. Da jedoch die Alternativen fehlen – wohin mit dem frei werdenden Kapital? – bleiben viele Anleger investiert. Dies ändert nichts an den schwierigen Rahmenbedingungen für die Börse. Besonders die politischen Veränderungen in Europa und deren Kernländern Frankreich und Deutschland werden den Unmut der Anleger auf sich ziehen. In den USA stehen zum Herbst Präsidentschaftswahlen an, die ebenfalls Unsicherheit heraufbeschwören. Der Sommer und der Herbst werden in diesem Jahr stürmisch werden.

Der DAX taumelt im Bereich bei 18.000 / 18040 Punkten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Index diese Marke unterschreitet. Sobald an der Kurstafel ein DAX-Stand unter dieser Zone ersichtlich wird, werden sich vermehrt Anleger von ihren Positionen trennen wollen. Hier kommt es zu einer brisanten Situation am Markt. Die professionellen Marktteilnehmer haben keine Hemmungen, ihre Positionen zu verkaufen, während Privatanleger in der Regel zu lange an ihren Aktien festhalten. Sie erkennen den Wandel zu spät.

Dem DAX fehlt die Kraft für neue Allzeithochs. Im obigen Wochenchart ist der Abprall an den beiden oberen schwarzen Linien klar ersichtlich. In der Regel sollte der Index nun in die andere Richtung tendieren die grüne Aufwärtstrendlinie erreichen wollen. Über die kommenden Wochen und Monate geht es daher um den Rückfall des DAX bis in den Bereich bei 17.000 Punkten.

Trading DAX Chart 3752

Short Signal ID 3752

Wie aus dem Tageschart ersichtlich (hier), befindet sich der DAX in einer abwartenden Seitwärtsbewegung, die als Korrektur der vorangegangenen Abwärtsbewegung zu deuten ist. Unter 18.000 Punkten beginnt eine neue Verkaufswelle und beschleunigt die dann laufende Abwärtsbewegung. Daher gilt es in der neuen Woche auf nachgebende Kurse und das Verhalten des Index an der runden Schlüsselmarke zu achten. Das erste Kursziel liegt bei 17.745 Punkten, später folgen 17.500 Punkte und dann 17.000 Punkte. Sinkende Kurse können Sie mit Trading-Signalen handeln (mehr erfahren).

Die Stärke des Aktienmarktes, die sich in der Vergangenheit besonders durch den KI-Hype nährte, schwindet bereits. Manch ein Anleger hegt bereits die Sorge, dass ein Kursrückgang bei Nvidia, Apple und Co den Gesamtmarkt nach unten ziehen würde. Dies wird mit größter Sicherheit passieren und die Sorge der Realität weichen. Es wird unruhig an der Börse werden. Je früher Anleger diesen Sturm erkennen, umso eher können sie ihr Geld in Sicherheit bringen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Selbstverständlich gibt es Alternativen zu Aktien. Kryptowerte (z.B. Bitcoin) und Edelmetalle (z.B. Gold) bieten für die nächste Zeit deutlich größeres Potenzial.

 

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