„Totgesagte leben länger“ heißt es bekanntlich. Bitcoin wird alle paar Jahre als tot bezeichnet. Besonders die herben Kursrückgänge nach einer Anstiegsphase sind es, die die Investoren unsicher werden lassen. Dies führt vermehrt zu Verkäufen, was die Unsicherheit verstärkt. Sind dann die ängstlichen Anleger aus dem Markt gespült, stabilisiert sich der Bitcoin-Kurs, und eine neue Anstiegsphase beginnt.
An Bitcoin scheiden sich weiterhin die Geister. Noch immer gibt es eine Vielzahl von Menschen, die mit der Aussage „kann man nicht anfassen“ anzutreffen sind. Ohne dass sie das (digitale) Geld in den Händen halten können, wollen sie nicht an seinen Wert glauben. Das Internet lässt sich auch nicht anfassen, ist aber trotzdem vorhanden. Daher ist ein Umdenken wichtig.
Marktteilnehmer sollten sich von den Exzessen der Vergangenheit nicht irritieren lassen, die es in der Kryptobranche tatsächlich auch gab. Im Kern geht es bei Bitcoin und bei anderen Projekten (z. B. IOTA) um die Kryptografie. Daten werden kryptografisch – damit unveränderbar – gesichert und dezentral gespeichert. In einer Welt, die von Konzernen dominiert wird, die die Datenhoheit besitzen und Entscheidungsgewalt haben, ist die Entwicklung der Blockchain-Technik wichtig.
Bitcoin, Wochenchart, Stand 77.953 US-Dollar
Der Bitcoin-Kurs kann sich bereits seit einigen Wochen fangen. In dem Artikel „Bitcoin: Was folgt auf die Stabilisierung?“ wurde frühzeitig auf eine erwartete Anstiegssequenz hingewiesen. Diese entfaltet sich jetzt immer klarer, sodass zunehmendes Interesse zu beobachten ist.
Wie im obigen Chartbild zu erkennen ist, wurde der Aufwärtstrend beim Bitcoin im Januar 2026 gebrochen (rote steigende Trendlinie). Unterhalb dieser Trendlinie kann der laufende Anstieg zunächst als Rücklauf interpretiert werden.
Wer von den Investoren mehr Sicherheit haben möchte, dass die Korrektur zu Ende ist, muss noch den Erfolg im Chartbild abwarten. Dies ist der Fall, wenn der Bitcoin-Preis wieder oberhalb der Aufwärtstrendlinie notiert. Die Sicherheit ist natürlich nicht umsonst, denn dann ist schon ein Teil der Kursgewinne bei Bitcoin „verpasst“.
Übergeordnet wird davon ausgegangen, dass Bitcoin die alten Rekordstände erreichen und übertreffen wird. Positiv ist bereits zu werten, dass der Bitcoin-Kurs die Korrekturbewegung nicht vollständig abgearbeitet hat. Rechnerisch wäre ein Zielbereich bei 56.200 US-Dollar möglich gewesen. Bitcoin ist jedoch schon im Bereich bei 65.000 US-Dollar abgedreht (Dip bei 60.100 US-Dollar) und hat wieder begonnen zu steigen.
Es gibt eine Widerstandslinie bei 78.500 US-Dollar, die es zu beachten gilt. Sollte sie nicht sofort überwunden werden können, ist ein Rückfall zu 72.000 US-Dollar nicht auszuschließen. Eine Anstiegsbewegung würde dann verspätet – und von einem tieferen Niveau aus – starten. Das nächste Kursziel ist weiterhin 91.000 US-Dollar.
Obwohl der Bitcoin wieder einmal totgesagt wurde, sendet er in den letzten Wochen Lebenszeichen. Offenbar ist die größte Kryptowährung gesund und munter. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat eine neue Anstiegsphase bereits begonnen.
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr
start-trading Team
P.S.: Wie funktioniert Geld?
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