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Der Bitcoin fällt im Preis. Sofort schlägt das auf die Stimmung der Anleger, die eigentlich nach dem Halving auf steigende Kurse gesetzt hatten. Die nachgebenden Preise wurden zunächst als vorübergehend betitelt, dann als eine Korrektur bezeichnet. Doch nun sind es schon Wochen, die die Krypto-Anhänger mit nachgebenden Notierungen überbrücken müssen. Die Nerven sind angespannt. Doch mit der Kursreaktion in den letzten Tagen hat das Warten ein Ende. Steigende Kurse sind jetzt möglich.

Der Krypto-Markt ist noch immer klein. Hier ist die Hierarchie klar geregelt. Erst kommt Bitcoin, dann mit Abstand Ethereum als die Nummer zwei und danach folgen viele kleinere Coins. Besonders Alt-Coins kommen gerade stark unter die Räder, die zeitweise 30-50 % an Wert verlieren. Anleger verlieren zunehmend die Hoffnung, dass sich die sinkenden Preise irgendwann beruhigen werden. Besonders im Krypto-Markt ist das Warten unter den Marktteilnehmern nicht weit ausgeprägt. Meist wird in Extremen gehandelt. Entweder es gibt eine Rallye oder der Preis fällt ins Bodenlose.

Bitcoin, Tageschart, Stand 57.838 USD

Einen Fehler machen die Anleger. Bitcoin ist immer noch ein Spekulationsobjekt, wie Rohstoffe oder Aktien auch. Langfristig können die Aussichten positiv sein, dennoch kann der Preis über Wochen fallen, ohne das dies an der langfristigen Perspektive etwas ändert. Manch ein Anleger hat in den letzten Monaten gut am Bitcoin verdient und ist womöglich an Gewinnmitnahmen interessiert.

Zudem hat die Freude über die Bitcoin-Spot-Zulassung nachgelassen. In den USA kann man seit einigen Monaten Bitcoin Anteile erwerben, ohne dass man sich mit Krypto-Dingen herumschlagen muss. Dies war zunächst ein positiver Schritt, um Bitcoin einer breiteren Anlegerschicht zugänglich zu machen. Doch nun werden wieder Gelder abgezogen und das drückt den Preis, ebenso wie neues Kapital in der Regel zu steigenden Preisen führt. Seit kurzem hat auch HongKong Spot-ETFs auf Bitcoin und Ethereum zugelassen.

In dem obigen Chartbild ist die Preisentwicklung des Bitcoins gut zu erkennen. Anfang Februar bis Mitte März ging es rasant aufwärts. Der Preis erreichte den Bereich bei 73.000 USD. Während die Anleger an eine direkte Fortsetzung hofften, kam es anders. Der obere hellgraue Kanal zeigt, dass sich die größte Kryptowährung innerhalb einer Korrektur befindet.

Interessant ist dabei die Korrelation mit früheren Korrekturphasen. Zwischen Dezember 2023 und Februar 2024 gab es eine Zeit, in der der Bitcoin Preis ebenfalls nachgab. Die Kursbewegungen sind sehr ähnlich, wenn man die beiden grauen Kästen vergleicht.

Wie funktioniert Geld?

Da an der Börse die Kursbewegungen häufig in wiederkehrenden Mustern ablaufen, ist mit dem Rückfall am gestrigen Tag und dem Kursplus am heutigen Tag der Start einer neuen Anstiegswelle ableitbar. Der gestrige Fall aus dem Trendkanal ist dabei ein Werkzeug großer Marktteilnehmer, um ängstliche Anleger aus dem Markt zu spülen. Während nun die Profis wieder zulangen, ziehen sich die privaten Anleger zurück und schwören dem Bitcoin ab. Dabei sollte es jetzt wieder eine neue Anstiegsphase geben, die den Preis bis in den Bereich bei 77.000 USD klettern lassen sollte.

Das Warten auf bald wieder steigende Kurse sollte jetzt ein Ende haben. Die nervenaufreibende Zeit neigt sich dem Finale zu. In der kommenden Zeit sollte der Bitcoin wieder an Stärke hinzugewinnen und den Ausbruch aus dem Trendkanal zur Oberseite angehen, zur Freude der Krypto-Anleger.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S: Bei Inflation schützen Gold und Bitcoin (mehr erfahren)

 

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