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Wirecard-Aktionäre sind wieder einmal in Turbulenzen. Die Aktie notiert am Ende der DAX-Liste und ist damit aktuell größter Tagesverlierer. Wieder einmal haben die Anleger die Daumen gedrückt und für einen Moment war tatsächlich Zuversicht zu spüren, doch nun kommt der nächste Rückschlag. Klagewellen stehen bevor und das drückt auf die Stimmung. Je stärker die Anleger die Daumen drücken, umso tiefer fällt die Aktie.

An der Börse ist jede Zeit vergänglich. Auch die Zeit der vielleicht besten, schnellsten oder stärksten Aktie, wie die Wirecard Aktie unter den glühenden Anhängern manchmal bezeichnet wird. Es war auch tatsächlich eine schöne Zeit, in der die Aktionäre nahezu mühelos Kursgewinne einstreichen konnten. Trotz manch kritischer Stimme, der Kurs stieg immer höher. An diese Zeiten haben sich die Anleger gewöhnt. Doch sie ist jetzt Vergangenheit und kommt wohl so schnell nicht wieder.

Wirecard, Stundenchart, Stand 81,82 Euro

Aktuell warten und hoffen die Anleger auf die morgigen Zahlen, die das Unternehmen verkünden wird. Diese sollen für eine positivere Stimmung sorgen und am besten für neue Nachfrage nach der Aktie. Doch soviel Hoffnung ist zu viel für dieses Papier. Zu sehr sind die Marktteilnehmer enttäuscht. Ohne eine Vertrauensbasis und ohne eine Wachstumsstory halten sie sich fern und überlassen den Spekulanten den Markt.

Das obige Chartbild zeigt, wie es um diese Aktie steht. Extreme Volatilität und ein Drang nach Süden ist die Schlussfolgerung. Wieder einmal konnte keine Aufwärtsbewegung eingeleitet werden. Der letzte Versuch scheiterte an dem Widerstandsbereich bei 91 Euro. Jetzt geht es wieder nach Süden und die Anleger fragen sich, wie tief diese Aktie noch sinken kann.

Laut der vorherigen Analyse „Wirecard: Die Zeit drängt“ sollte der Aktienkurs an der Widerstandslinie bei 91 Euro abprallen und bald wieder nachgeben. Das offene Kursziel, welches weiterhin verfolgt wird, steht bei 77 Euro. Ein neues Verlaufstief ist in der derzeitigen Chartkonstellation wahrscheinlich.

Kann der Aktienkurs, nachdem er das prognostizierte Kursziel angesteuert hat, nicht schnell wieder über 82 Euro klettern, dann sollten sich vermehrt Anleger aus dieser Aktie verabschieden. Das erhöhte Angebot sollte dann auf dem Preis lasten und die Aktie bis auf 69 Euro sinken lassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Minuszinsen sind keine Lösung (mehr erfahren)

 

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