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Die Aktienmärkte können sich erholen und damit bessert sich auch die Stimmung unter den Anlegern. Schnell werden Gedanken laut, ob all die schlechten Nachrichten am Markt eingepreist sind. Das Jahr 2018 soll als Korrekturphase abgeheftet und schon der Blick auf 2019 gerichtet werden, so der Gedanke mancher Anleger. Sie glauben an eine neue Anstiegsphase. Um an dieser teilzuhaben, kaufen sie jetzt Aktien und treiben damit die Kurse. Ist die Korrekturphase wirklich zu Ende?

In den Medien wird hauptsächlich über eine mögliche Übereinkunft zwischen den USA und China berichtet. Diese Hoffnung würde die Anleger beruhigen. Sie würden auf regen wirtschaftlichen Handel hoffen und damit auch auf Profite der Unternehmen, in die sie investiert haben. Soweit die Theorie. Doch tatsächlich ist der Handelsstreit voll im Gange und es spricht, außer kleinen Einigungen, nichts dafür, dass man davon ablassen werden wird. Sobald die nächste negative Nachricht aus der amerikanischen Wirtschaft verkündet werden muss, wird man wieder die Schuld im großen Land in Asien suchen.

DAX, Tageschart, Stand 11.925 Punkte

Die deutliche Aufwärtsreaktion im DAX ist mit einer ausgehungerten Anlegerstimmung zu begründen. Diese musste die erste Hälfte des Monats Dezember massive Verluste verkraften. Der Index gab fast 1.000 Punkte nach. Auf diese Einseitigkeit im Markt erfolgt nun eine starke Gegenreaktion. Anleger erachten die Aktienkurse als günstig und kaufen Wertpapiere. Manche mit einem langfristigen Horizont, weil sie von einer positiven Zukunft überzeugt sind. Andere sind kurzfristig orientiert und wollen nur eine kurze Phase investiert sein, doch beide erwerben gleichzeitig Aktien.

Der Blick auf das obige Chartbild zeigt, dass der DAX weiter fest im Abwärtstrend steckt und damit in den Händen der Verkäufer befindet. Daran ändert auch die aktuelle dynamische Aufwärtsbewegung nichts. Der Index hat sich gerade an den Bereich bei 11.000 Punkten genährt und wird dort abgewiesen. Solange die DAX-Stände unterhalb des gelben Kreises verbleiben, sollte die laufende Bewegung weiterhin als Korrektur gewertet werden. Erst ein Wiedereintritt in den hellblauen Bereich, bei Notierungen über 11.150 Punkten, würde die aktuelle Interpretation verändern.

Lassen Sie Indikatoren analysieren

Naheliegend ist nun, dass der Index schon bald wieder in den Weg nach Süden einschlägt und dabei zunächst den Preisbereich bei 10.800 Punkten ansteuert. Finden sich dort wieder Käufer, dann wird der aktuelle Bereich nahe 11.000 Punkten noch einmal getestet. Fällt der Index unter die Marke bei 10.800 Punkten, dann ist ein neues Jahrestief möglich.

Anleger sollten nicht allein auf die Kursbewegungen der letzten beiden Handelstage schauen. Das Jahr 2019 wird für die Börsen ein schwieriges. Unternehmen werden eine Konjunkturabkühlung verdauen müssen und das wird nicht ohne Blessuren am Aktienmarkt vonstattengehen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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