Signale

Der DAX hat in den letzten Tagen wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Die Kurse verlieren auf breiter Front. Anleger geraten zunehmend in Bedrängnis. Für besondere Unruhe sorgen drei britische Immobilienfinanzierer. Deren Kunden verkaufen eilig ihre Fondsanteile. Die Fonds kommen mit den Auszahlungen nicht hinterher und haben erst einmal alle gestoppt. Die Unsicherheit am Markt sollte daher weiter anhalten und weitere Verluste nach sich ziehen.

Im Moment achten große Investoren auf die Geschehnisse rund um die vorübergehenden Schließungen dreier britischer Immobilienfonds (Aviva, Standard Life, Prudential). Diese beeilen sich, alles als ein vorübergehendes Ereignis darzustellen. Diese Form der Beschwichtigung kennen die Anleger jedoch aus früheren Fällen. Deshalb sind sie besonders vorsichtig. Wenn ein Immobilienfonds seine Türen schließen muss, dann ist die Hütte bereits am Brennen. Die Frage ist dann nur noch, ob man das Feuer wieder löschen kann. Die Risiken sind hoch.

DAX, Stundenchart, Stand 9.515 Punkte

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In einer früheren DAX Betrachtung „DAX: Gegenbewegung, Korrektur, Erholungsrallye“ wurde auf die zwischenzeitliche Erholung am Aktienmarkt eingegangen. Diese sollte nur vorübergehend sein. Der Index sollte den Bereich bei 9.770 Punkten erreichen und dann wieder in die Hauptrichtung (nach Süden) abdrehen. Bisher folgt der Index dieser Prognose.

Mit dem gestrigen Handel wurde auch eine steigende Trendlinie bei ca. 9.560 Punkten unterboten. In der Folge fiel der Index heute Morgen deutlich zurück. Im Moment versucht der DAX, die morgendlichen Verluste aufzuholen. Wie geht es weiter?

Im obigen Chartbild ist gut zu erkennen, wie der DAX unter die besagte Trendlinie gerutscht ist. Deshalb ist die Schlussfolgerung wie folgt: Solange der Index unterhalb des Bereichs bei 9.560 Punkten verbleibt, ist ein direktes Abrutschen des Kurses wahrscheinlich. Ziel ist weiterhin, aus der Wochenendanalyse (hier) bereits bekannt, der wichtige Bereich bei 9.300 Punkten.

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Short Signal ID 1630

Im Moment geraten die Anleger vermehrt in Bedrängnis. Sie verkaufen Aktien, weil sie den ersten Rutsch verpasst haben. Andere verkaufen ihre Wertpapiere, weil die Korrektur schon zu Ende ist. Wiederum andere kehren der Börse den Rücken, weil die Unsicherheiten stark zugenommen haben. Jeder dieser Verkäufe bringt andere Marktteilnehmer in Bedrängnis, da die Kurse weiter fallen und neue Reaktionen nach sich ziehen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

 

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