Für einen Moment schien sich die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie von ihren Fesseln befreien zu können. Der gute Lauf in der zweiten Jahreshälfte 2025 machte immer mehr Anlegern Mut. Doch zum Jahresende hat die Kraft nachgelassen. Die letzten Wochenkerzen zeigen eine Sättigung auf dem aktuellen Niveau. Wenn es nicht bald ein deutliches Zeichen der Käufer gibt, ist mit einer Fortsetzung der Korrektur zu rechnen.
Die vermehrten Nachrichten zu einem Einstieg in die Rüstungsindustrie haben die Aufmerksamkeit auf die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie gelenkt. An der Börse ist alles, was nach Rüstung klingt, ein Leckerbissen für die Anleger, die sich ständig Hoffnung auf weiter steigende Kurse in dieser Branche machen.
Doch so richtig in Fahrt kommt die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie nicht. Ein Strohfeuer im Dezember hat zu einem Ausbruchsversuch aus einem fallenden Trendkanal geführt, der jedoch gescheitert ist. Das Korrekturrisiko besteht weiter.
Heidelberger-Druckmaschinen, Wochenchart, Stand 2,02 Euro
Wie das obige Chartbild zeigt, befindet sich dieser Wert seit Anfang Oktober in einer Korrekturphase. Seit dem Hoch bei 2,40 Euro dümpelt der Preis vor sich hin. Es gilt nun, den Preisbereich bei 1,93 Euro zu verteidigen. Dieses Niveau dient als Stabilisierungsbereich für neue Käufer, die Interesse am Aktienerwerb haben könnten.
Doch die letzten Wochenkerzen zeigen ein schwaches Bild. Die Aktie tut sich schwer im aktuellen Kursbereich. Obwohl sich der Gesamtmarkt stark zeigt, kommt die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie nicht richtig vom Fleck. Offenbar warten die Käufer ab.
Deshalb sollten die Anleger mit einer Fortsetzung der laufenden Korrektur rechnen. Ohne dass der Aktienkurs aus dem fallenden Trendkanal heraustritt, derzeit bei ca. 2,06 Euro, ist dieser Weg zu favorisieren.
Schon in Kürze sollte es zum Test der blauen Unterstützungslinie bei 1,93 Euro kommen. Allein schon, dass der Aktienkurs sich nicht von dieser Stelle nach oben absetzen kann, zeigt Schwäche im Chartbild. Ein Bruch dieser Unterstützungslinie ist dann wahrscheinlich.
Unterhalb des Kursbereiches von 1,93 Euro wird das Chartbild klarer, da dann die fallende Trendlinie an Dominanz gewinnt und so das Kursziel für die laufende Abwärtsbewegung anzeigt. Nächster Halt für die Aktie lautet dann 1,60 Euro, da an dieser Stelle die nächste Unterstützungslinie liegt.
Derzeit kommt die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie nicht in Fahrt. Trotz mancher Marktgerüchte um einen Einstieg in den Rüstungsbereich ist der Kaufwille der Marktteilnehmer begrenzt. Diese Zurückhaltung wird in Kürze zu einer Verkaufsbewegung führen. Nur ein Ausbruch der Aktie über den Preisbereich bei 2,06 Euro wird sinkende Kurse unwahrscheinlich werden lassen. Die Zeichen stehen jedoch erst einmal für eine Fortsetzung der aktuellen Korrekturbewegung.
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