Der Trendbruch bei der Rheinmetall-Aktie hatte sich angekündigt. Nach dem Verlassen des Aufwärtstrends waren die Würfel bei diesem Wert gefallen. Anleger, die die Veränderung im Chartbild erkannt haben, reagierten zuerst. Schnell wurden Aktien verkauft und die Gewinne gesichert. Der Aktienkurs fällt nun deutlich. Die weitere Richtung ist abwärts. Zwei Kursziele lassen sich ableiten.
Börse ist nicht einfach. Solange die Kurse steigen, ist die Welt der meisten Marktteilnehmer in Ordnung. In der Regel ist es auch nicht kompliziert, Wertpapiere zu kaufen und dann abzuwarten. Die meisten Anleger handeln so.
Schwierig wird die Börse, wenn der Anleger einen Ausstiegspunkt finden muss. Das kann ein zeitlicher oder ein kurstechnischer Faktor sein. Aber irgendwann verdunkeln sich die Wolken über einer Aktie, und dann muss der Aktionär den Absprung schaffen. Wenn der Anleger beobachten und handeln muss, wird es schwierig an der Börse.
Rheinmetall-Aktie, Wochenchart, Stand 1.379 Euro
In der letzten Analyse „Rheinmetall-Aktie: Das Ende der Rallye“ wurde frühzeitig auf die riskante Situation im Chartbild hingewiesen. Es hieß: „Der Aktienkurs befindet sich an einer wichtigen Kursmarke. Ein Trendbruch ist an der Stelle bei 1.600 Euro in Ausarbeitung.“ Diese Prognose ist eingetroffen, und die erwartete Reaktion der Anleger ließ nicht lange auf sich warten.
Durch den Bruch des Aufwärtstrends (blaue Linie) hat sich das Bild bei der Rheinmetall-Aktie grundlegend verändert. Die zuvor positive Interpretation hat sich ins Negative gedreht. Die Kursbewegungen im Jahr 2025 – Stagnation auf hohem Niveau – haben sich als Topbildung herausgestellt.
Wer seine Aktien nicht frühzeitig verkauft hat, kommt nun unter Druck. Der alte Hype-Modus ist vorüber, Käufer sind daher rar, und der Gesamtmarkt kommt aufgrund des Iran-Kriegs unter Druck. Warten bedeutet in diesem Umfeld Kursverluste. Börse ist bekanntlich nicht einfach (mehr erfahren).
Solange die Rheinmetall-Aktie die blaue Trendlinie in der Bildmitte nicht zurückerobert, zeigen die Trendpfeile nach Süden (mehr erfahren). Die laufende Abwärtsbewegung sollte den Kurs bis 1.200 Euro sinken lassen (erstes Kursziel). Nach einer kurzen Korrekturphase geht es erneut abwärts, und die Aktie erreicht das zweite Kursziel bei 995 Euro.
In vielen Anlegerköpfen ist ein solch deutlicher Kursrückgang kaum vorstellbar. Aber der Trend hat sich gedreht, die Topbildung ist abgeschlossen, und nun beginnt ein Abwärtstrend. Anleger sollten jetzt nicht mehr auf die alte Rallye hoffen, sondern sich auf die nächsten zwei Kursziele konzentrieren.
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Ihr
start-trading Team
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