Im Kryptoumfeld, so auch bei IOTA, kennt man die Bezeichnung „Diamond Hands“. Sie bezeichnet das Festhalten an seinen Coins in schwierigen Zeiten. In der Charttechnik gibt es ebenfalls die Bezeichnung „Diamant“. Taucht dieses Muster im Chartbild auf, befindet sich der Basiswert im Endstadium eines längeren Trends. Für die Anleger ist das ein erster Hoffnungsschimmer.
Zunächst blicken wir in die Vergangenheit, denn wenn man heute über IOTA berichtet, gibt es ein altes IOTA und ein neues IOTA (Rebased). Das alte System hat nichts mehr mit dem aktuellen System zu tun. Vor dem Jahr 2025 hat IOTA versucht, eine eigenständige technologische Basis zu entwickeln. Obwohl die Ziele gut und vorteilhaft klangen, war die Umsetzung kompliziert. Dieses Vorhaben hat viel Zeit und Geld gekostet, und am Ende wurde es nicht mehr verfolgt. Es kam zu einem Strategiewechsel.
IOTA benutzt seit dem Jahr 2025 das SUI-Netzwerk. Man hat also aufgehört, an der technischen Basis zu forschen und zu entwickeln, und kann nun – mit erheblicher Verspätung – sich auf die Adaption konzentrieren. Der Fokus wird dabei auf den Handel mit Gütern und Rohstoffen gelegt. Den Anfang machen afrikanische Länder, und man verfolgt den Plan, den Handel auf dem ganzen Kontinent zu digitalisieren.
IOTA, 4-Stunden-Chart, Stand 0,05568 US-Dollar
Nach den vielen Enttäuschungen ist die Stimmung bei den IOTA-Investoren im Keller, was sich auch deutlich in der Preisentwicklung zeigt. In der Vergangenheit wurde viel versprochen und wenig gehalten. Folglich ging das Interesse an dem Projekt und dem Token zurück. Die Marktkapitalisierung spricht eine klare Sprache.
Diese Analyse konzentriert sich auf den kurzfristigen Zeithorizont. Dieser ist bei IOTA wichtig, da der Preis stetig nachgibt und sich die Anleger fragen, wann ein Wendepunkt gefunden wird. Eine Trendwende muss geschafft werden, um die Aussichten zu verbessern. Wir konzentrieren uns bei dem Service „Signal-Trading“ auf die Erkennung von DAX-Wendepunkten (mehr erfahren).
Die Basis für eine Trendwende des Preises ist das Umkehrmuster Diamant. Es entsteht gerade im 4-Stunden-Chart. Die Grundidee dieser Formation ist ein Wechsel der Grundstimmung und eine Trendwende von ehemals abwärts zu einer Aufwärtsbewegung.
Charakteristisch für die Entstehung der rechten Hälfte des Diamanten ist folgendes: Der Kurs schläft ein, so wie im obigen Chartbild zu erkennen ist. Durch die Kursverluste in der Vergangenheit halten sich Käufer zurück. Die Kursbewegungen sind gering. Das Volumen ist niedrig. Dies ist gleichzeitig die Basis für eine Ausbruchsbewegung, da mit wenig Marktinteresse schnell der IOTA-Preis reagieren kann.
Das Diamant-Muster ist erst aktiviert, wenn der IOTA-Preis über die obere rechte Linie ausbricht – hier in blauer Farbe dargestellt. Ein Ausbruch ist erst dann vollzogen, wenn der Preis auf 0,0580 US-Dollar steigt. Dies ist wichtig zu wissen, da ansonsten kein Trendwende-Muster aktiviert wird.
Die aktuelle Kursbewegung zeigt, dass der IOTA-Preis rechts aus dem Diamanten heraustritt. Es ist normal, dass dieses Muster mit einem Fehlsignal (Ausbruch nach unten) beginnt, bevor die Hauptrichtung nach oben eingeschlagen wird. Dies ist ähnlich dem Chartmuster „bullischer Keil“.
Trotz der möglichen Umkehrformation muss bedacht werden, dass die Marktkräfte den IOTA-Preis auch in die Knie zwingen können. Der Kryptomarkt ist seit Monaten zäh. Anleger erkennen schnell, dass es sich nicht um ein Fehlsignal auf der Unterseite handelt, wenn der Preis unter 0,0545 US-Dollar rutscht. In diesem Fall geht die Abwärtsbewegung weiter und die Trendwende bleibt aus.
Wenn die Umkehrformation Diamant aktiviert ist – der Kurs notiert oberhalb der blauen Trendlinie –, beginnen die charttechnischen Kräfte sich zu entfalten. Wartende Käufer erkennen die Ausbruchsbewegung und fragen IOTA-Token nach. Die erste Bewegung hat ein Ziel bei 0,060 US-Dollar. Nach einer kurzen Beruhigung geht es mit der Ausbruchsbewegung weiter nach Norden. Der Preis steigt und lässt weitere Interessenten aufhorchen. Verkäufer ziehen sich zurück. Käufer beginnen zu dominieren. Der IOTA-Preis steigt in einer zweiten Bewegung bis 0,064 US-Dollar. An dieser Stelle spricht sich die Trendwende vermehrt herum. Mehr Marktteilnehmer sehen, dass der IOTA-Preis nicht mehr nachgibt, und Hoffnung kommt auf, dass nun die Wende geschafft ist. Erneut kommt Kaufinteresse auf, und der Preis erreicht 0,069 US-Dollar.
Die aktuellen Kursreaktionen passieren auf sehr niedrigem Niveau. Und obwohl manch ein IOTA-Besitzer dem aktuellen Treiben wenig beimisst, ist eine Trendwende auf kleinster Ebene absolut wichtig, denn sie wirkt sich dann auf größere Zeitebenen aus. Allein die Ausbruchsbewegung hat ein Potenzial von 25 %.
Entsteht das Diamant-Muster nach einer langen Abwärtsbewegung, spricht man von einem Diamond-Bottom (der Gegenpart heißt Diamond-Top). Im obigen Chartbild ist der Diamant gut zu erkennen – nun müssen die Käufer ihre Chance nutzen. Ist die Trendwende erst einmal geschafft, winkt noch mehr Kurspotenzial. Aber zunächst steht die Aktivierung aus. Auf der Webseite der Stiftung erfahren Sie mehr über IOTA (hier).
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Mit freundlichen Grüßen
Ihr
start-trading Team
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