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Unter Mühen kann der DAX seine Verluste vom letzten Freitag reduzieren. Nachdem zu Wochenbeginn die 12.800 Punkte Marke verteidigt werden konnte, sind die Käufer wieder zur Stelle. Dieses Kursplus findet jedoch im Rahmen einer Korrektur statt. Dies bedeutet, in Kürze sollte der Index wieder nachgeben, dann wieder impulsiv und schnell. Anleger sollten die zwischenzeitlichen Profite zu Gewinnmitnahmen nutzen, denn die Risiken sind weiterhin hoch.

Im Moment dominiert die Unruhe rund um die Energieversorgung in Deutschland und Europa. Besonders die deutsche Bundesregierung zeigt sich kopflos, wie sie den Spekulationen um Strom und Gas entgegen treten soll. In der Not sprach gestern die EU-Kommission ein Machtwort und beendete für den Moment den Kreislauf immer weiter steigender Preise. Die Unsicherheit, wie der Winter verlaufen wird und ob genug Gas für Unternehmen und Bürger vorhanden sein wird, ist jedoch noch nicht ausgestanden. Im Rahmen dieser ständigen Nachrichtenflut versuchen sich die Anleger an der Börse zu behaupten.

DAX, Stundenchart, Stand 13.146 Punkte

In der Wochenendanalyse „DAX-Ausblick: Nach dem schwarzen Freitag“ wurde auf die Ausgangssituation im Tageschart eingegangen. Es sollte zu Wochenbeginn zu steigenden Kursen kommen, solange der Preisbereich bei 12.800 Punkten verteidigt werden kann. Diese Aufwärtskorrektur setzte ein und befindet sich jetzt in ihrer Zielzone, nachdem die Kursziele bei 12.970 und 13.100 Punkten erreicht wurden.

Die Anleger sind offensichtlich ausgehungert. Jeden noch so kleinen Strohhalm wollen sie nutzen, um einen Aktienkauf zu rechtfertigen. Doch auf der positiven Seite gibt es wenig Nachrichten, die Handlungen der Anleger rechtfertigen würden. Das höchste der Gefühle sind Meldungen, die „weniger schlimm als befürchtet“ ausfallen. Gerade die Inflationsproblematik wird Unternehmen und Konsumenten weiter beschäftigen und Auswirkungen auf die Börsenkurse haben.

Wie das obige Chartbild zeigt, diesmal handelt es sich um den Stundenchart, hat der Index seine Zielzone im Rahmen seiner Aufwärtskorrektur erreicht. Für einen Moment kam es am heutigen Vormittag zu einem Überschießen dieses Bereichs, was kurzzeitig den Index über die rote Linie bei 13.130 Punkte klettern ließ. Diese Marke ist für die weitere Einschätzung des DAX von Bedeutung.

Short Signal ID 3312

Solange der DAX unterhalb der fallenden schwarzen Trendlinie (derzeit bei ca. 13.150 Punkten) und insbesondere unterhalb der roten Linie bei 13.130 Punkten verbleibt, sollten schon bald wieder die Verkäufer übernehmen. Ähnlich wie in den vergangenen Wochen sollten die optimistischen Anleger Chancen suchen, wo keine sind. Sie sind die Käufer der Wertpapiere, die andere auf diesem Niveau verkaufen wollen.

Sobald die Marktteilnehmer erkennen, dass der DAX nicht mehr nach oben weitersteigt, werden die Verkäufe von Aktien zunehmen. Erst zögerlich und dann immer deutlicher sollte sich eine neue Verkaufswelle abzeichnen, die einen impulsiven Charakter vorweisen wird. Sinkende Notierungen haben ein erstes Kursziel bei 12.800 Punkten und später bei 12.550 Punkten. Ein fallender DAX kann mit Short-Tradingsignalen profitabel gehandelt werden (mehr erfahren).

Wir verfolgen den DAX-Verlauf und veröffentlichen neue Einschätzungen. Lassen Sie sich informieren. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S: Wie kommen Aktienkurse zustande? (mehr erfahren)

 

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