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Wenn Geld in die Aktienmärkte fließt, dann klettern die Kurse. Das ist so einfach, wie es hier steht. Weder der Krieg in der Ukraine noch die drohende Energieknappheit oder sonst eine Sorge kann den DAX dann aufhalten. Der Index hat in der abgelaufenen Woche eine Kaufwelle gezündet und dabei die 13.000 Punkte Marke erreicht. Damit ist der erste Stein ins Rollen gekommen. Dieser Schub wird in der neuen Woche weitere Anleger animieren, ebenfalls Aktien zu kaufen.

An der Börse gibt es auch immer den Moment, an dem alle negativen Nachrichten von den Anlegern aufgesogen worden sind. Keine neue erschreckende Inflationsnachricht, kein Zentralbank-Kommentar über Leitzinserhöhungen oder eine Horror-Meldung aus der Wirtschaft kümmert die Anleger dann noch. In den Augen der Investoren ist dann ein Punkt erreicht, wo die Aufnahmefähigkeit für solche Meldungen abnimmt, und die Überzeugung wächst, dass die Aktienkurse nicht mehr tiefer sinken können. So wie in der letzten Woche, als nach dem neuen Jahrestief am Dienstag eine satte Anstiegsbewegung begann. In der Art des Anstiegs, der DAX gewinnt 600 Punkte am Stück, kann der Beobachter erkennen, dass hier Geld in den Markt fließt.

DAX, Vier-Stundenchart, Stand 13.015 Punkte

Im obigen Chartbild ist der Bruch der schwarzen Trendline in der Bildmitte zu erkennen. Dieser hielt nicht lange und wurde mit einem Kraftakt zurückerobert. Solch eine Kursreaktion ist bullisch. Auch die vielen darauffolgenden grünen Kerzen deuten auf die Absichten der handelnden Marktteilnehmer hin. Sie gehen von Chancen am Aktienmarkt aus.

Die neue Woche sollte zunächst mit Gewinnmitnahmen beginnen. Mit dem Erreichen des Preisbereichs bei 13.030 Punkten ist bereits ein ordentliches Stück seit dem Jahrestief zurückgelegt worden, wie in dem Artikel „DAX: Wie weit läuft die Erholungsphase?“ beschrieben wurde. Den Anstoß für den Verkauf von Wertpapieren wird die Meldung über den geplatzten Twitter Deal durch Tesla-Chef Elon Musk liefern. Ein Rückzug der verschreckten Anleger sollte die Indizes nachgeben lassen. Aktienunternehmen werden zu Spielbällen von exzentrischen Milliardären. So sollte Börse nicht sein.

Short Signal ID 3275

Der DAX befindet sich direkt an der Widerstandslinie bei 13.030 Punkten. Von hier sollte es zunächst im Rahmen der angesprochenen Gewinnmitnahmen abwärtsgehen. Das Ziel ist der Preisbereich bei 12.800 / 12.820 Punkten. Hier verläuft eine fallende Trendlinie (grün) die nun unterstützend wirkt. Unter 12.800 Punkten sollte der Index nicht mehr nachgeben, um den aufgenommenen Schwung nicht zu verlieren. Kann dieses Kursniveau verteidigt werden, sollte es zu einer zweiten Kaufwelle kommen, die den DAX dann auf neue Verlaufshochs heben sollte. Das Ziel dieser zweiten Anstiegsbewegung lautet 13.330 Punkte.

Übergeordnet bleibt der Aktienmarkt ein schwieriges Pflaster. Anleger sollten sich von steigenden Notierungen nicht beirren lassen. Für den Moment geht es allein um das neue Geld (mehr erfahren), welches in den Aktienmarkt fließt. Marktteilnehmer an der Seitenlinie handeln, weil sie hier kurzfristige Chancen erkennen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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