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Hätten Anleger von Heidelberger Druck ihre Gewinne in den letzten Monaten mitnehmen sollen? Manch einer wünscht sich so gehandelt zu haben, wenn er sich den Kursrückgang im Chartbild ansieht. Der Aufwärtstrend der letzten Monate ist gebrochen und einige Investoren haben das Boot bereits verlassen. Jetzt hat der Aktienkurs eine Unterstützungslinie erreicht, an dem eine Entscheidung über die weitere Richtung fallen wird.

An der Börse ist jeder Kursverlauf eine Sache der Betrachtungsweise. Für manche Anleger vollzieht die Heidelberger-Druckmaschinen-Aktie eine Korrektur auf die vergangenen Kursgewinne. Solche Gegenbewegungen sind üblich. Der vorangegangene Anstieg beruhigt sich etwas. Für diese Form der normalen Kursrückgänge gibt es charttechnische Ziele (z.B. mit Hilfe der Fibonacci Retracements). Es gibt aber auch alternative Sichtweisen. Zoomen die Anleger das Chartbild größer, dann sieht man wie dieser Wert zuvor schon deutlich nachgegeben hat. Unter diesen Voraussetzungen sind die in den letzten Monaten aufgetretenen steigenden Kurse nur eine Korrektur der zuvor gesehenen Verluste gewesen. Das Börsengeschehen ist nicht einfach (mehr erfahren).

Heidelberger Druckmaschinen, Tageschart, Stand 1,99 Euro

In der Analyse „Heidelberger Druckmaschinen: Trend ist in Gefahr“ wurde auf die riskante Situation im Chartbild eingegangen. Nachgebende Notierungen bis in den Bereich bei 2 Euro wurden erwartet. Dieser Kursrückgang bildete sich daraufhin und das prognostizierte Kursziel wurde erreicht. Nun stellt sich die Frage, wie es mit diesem Wert weitergehen wird.

Der Aktienkurs konnte sich gestern über eine fallende Trendlinie schieben. Dies kann als erstes Indiz gewertet werden, dass die nachgebenden Kurse ein Ende haben könnten. Ob der Ausbruch schon als nachhaltig erachtet werden kann, muss der heutige Handel zeigen. Notierungen oberhalb von 1,95 Euro (rote Unterstützungslinie) sind positiv. Sie machen den Weg frei für eine Anstiegsbewegung bis in den Bereich bei 2,30 Euro. Ob aus dieser Anstiegsbewegung dann mehr werden kann, entscheidet die Widerstandslinie bei 2,36 Euro. Nur ein Sprung über diese Marke wird Freiraum für einen weiteren Kurszuwachs ergeben.

Bleibt der Aktienkurs von Heidelberger-Druckmaschinen unterhalb dieser Widerstandslinie stecken, dann sollte es wieder zu nachgebenden Notierungen kommen. Da auch der Gesamtmarkt nicht sehr standfest erscheint, sollten auch bei dieser Aktie die Gewinne schnell mitgenommen werden, was zu dem angesprochenen Kursrückgang führen sollte.

Übergeordnet sind die beiden Linien, schwarze Linie auf der Oberseite bei 2,36 Euro und auf der Unterseite die rote Linie bei 1,95 Euro, ausschlaggebend für die weitere mittelfristige Richtung. Es kommt jetzt auch die Sichtweise der Marktteilnehmer an, welcher Ausbruchsrichtung sie eine höhere Wahrscheinlichkeit zutrauen.

Wir verfolgen die weitere Entwicklung und veröffentlichen neue Einschätzungen. Lassen Sie sich informieren. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S: Wie funktioniert das Indikatoren-Trading? (mehr erfahren)

 

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