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Der Goldpreis steigt im Schatten der Aktienmärkte. Noch liegt der Fokus der Investoren auf den Aktien, doch die Stimmung kühlt ab. Zu schwer wiegen die Inflationssorgen. Vorausschauende Anleger decken sich daher mit Gold ein, wohl wissend, dass dunkle Wolken über dem Finanzmarkt aufziehen. Der jetzt erreichte Widerstandsbereich sollte nur kurz bremsen. Schon bald geht die Goldrallye weiter, wie der Blick auf das Chartbild zeigt.

Für einen kurzen Moment wurde das Edelmetall Gold in den Schatten gestellt. Das digitale Gold, nämlich Bitcoin, glänzte im Rampenlicht. Investoren schienen einen einfacheren Weg gefunden zu haben, um ihr Vermögen anzulegen. Man musste keine Unzen kaufen und sich nicht um die Lagerung kümmern. Doch diese Freude ist verflogen, nachdem Bitcoin in vielen Ländern eingeschränkt wird. Nun konzentriert sich der Fokus der Investoren wieder auf das echte Geld. Gold wird wieder als sicherer Hafen gesucht. Die Preisentwicklung zeigt diese Entwicklung.

Goldpreis, Monatschart, Stand 1.898 USD

Der obige Monatschart zeigt den Grund, warum die laufende Rallye gerade an der Preismarke bei 1.910 USD abbremst. In dem Chartbild ist ein Widerstandsbereich zu erkennen, der zunächst hemmend wirkt. An dieser Stelle werden sich die kurzfristigen Anleger von ihren Stücken trennen wollen, weil sie Gewinne mitnehmen wollen. Gleichzeitig werden die langfristigen Anleger hellhörig und sehen, dass sich beim Goldpreis etwas tut. Dieses Kräftespiel, welches die Rallye bremst, sollte nicht lange andauern.

In dem Artikel „Goldpreis: Das gefährliche Spiel der Notenbanken“ wurde der Tageschart analysiert und die jetzige Rallyebewegung prognostiziert. Diese Anstiegsbewegung gewinnt an Fahrt. Immer mehr Investoren verfolgen die Entwicklung bei Gold und suchen sich Einstiegsgelegenheiten. Am Finanzmarkt gilt ein Anstieg der Inflation als unausweichlich. Die Zentralbanken mühen sich zwar, diese Entwicklung nur als Zwischenanstieg zu deklassieren, doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Die vielen Hilfen für die Konjunktur und andere Stimulationsmaßnahmen lassen jetzt auch die Preise in der Realwirtschaft ansteigen. Geld verliert an Wert. Man sagt dazu auch, die Kaufkraft nimmt ab.

Folglich kaufen die Investoren, aber auch Privatanleger, Gold und Silber, um sich vor dieser Entwicklung zu schützen. In Zeiten, in denen die Inflation den Wert des Papiergeldes dahinschmelzen lässt, ist Edelmetall ein guter Schutz. Es erhält die Kaufkraft des Vermögens / des Erspartem. Daher ist mit einer weiteren Nachfrage nach Gold in den kommenden Monaten auszugehen.

Papiergeld ist nichts wert. Warum?

Wie das obige Chartbild zeigt, ist der Goldpreis auf dem Weg zum nächsten Allzeithoch bei 2.250 USD. Mit jeder Notierung über der Widerstandslinie bei 1.910 USD werden sich die Verkäufer zurückziehen und die Käufer Druck machen. Manche Anleger werden auf den fahrenden Zug aufspringen wollen. Ein steigender Goldpreis geht in der Regel auch mit einem verstärkten Medieninteresse einher. Die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer sollte sich in Kürze stark auf Gold konzentrieren.

In den nächsten Tagen und Wochen geht es alleine darum, wie lange sich der Widerstandsbereich bei 1.910 USD einer Fortsetzung der Rallye in den Weg stellen kann. Kurzfristig könnten Gewinnmitnahmen möglich sein, doch das Interesse neuer Käufer sollte stärker sein.

Wir verfolgen die weitere Entwicklung und melden uns mit neuen Einschätzungen. Lassen Sie sich informieren. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

Tradingsignale auf Gold: Das Indikatoren-Trading analysiert auch den Goldpreis (mehr erfahren)

 

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