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Am Aktienmarkt kommt es zu einem starken Kurseinbruch. Der DAX ist in rote Farbe getaucht und sofort versuchen Anleger, einen Bezug zur aktuellen Nachrichtenlage herzustellen. Fallen die Kurse wegen der kriegerischen Auseinandersetzung in Israel und Gaza? Anleger sollten sich nicht von den Nachrichten verleiten lassen. Diese schmücken nur den Kursverlauf. Der jetzige Kurseinbruch hatte sich bereits angekündigt und auch das Kursziel steht bereits fest.

An der Börse geht es selten um Politik oder gar um das Wohl der Bevölkerung. Wenn der DAX steigt oder wie heute sinkt, dann geht es den Anlegern alleine um den Gewinn. Wenn irgendwo eine kriegerische Handlung ausbricht, dann denken die Investoren sofort, wie lässt sich davon profitieren (das war beim Ausbruch des Coronavirus auch der Fall). Gibt es, so wie aktuell, einen Mangel an Holz und Holzprodukten, dann wird in den Forstbetrieben sofort auf die Bremse getreten, um noch mehr aus der Notsituation herauszuholen. Als vor ein paar Jahren Reis auf dem Weltmarkt knapp wurde, der Preis daraufhin stark anstieg, da wurden Säcke dieses Grundnahrungsmittels von den Lieferanten gehamstert, um das Angebot noch weiter zu verknappen. So funktioniert unsere Wirtschaft (mehr erfahren).

DAX, Stundenchart, Stand 15.122 Punkte

Aktuell wird am Markt viel über Inflation gesprochen. Hier muss der Neuling wissen, dass die Marktteilnehmer schon seit einigen Monaten über das Risiko der Geldentwertung bescheid wissen. Nur weil diese Meldung heute herumgereicht wird, heißt es nicht, dass es nun neue Erkenntnisse dazu gibt. Die Börsenkurse sind zu sehr überreizt, Aktien sind zu teuer, sodass es jetzt kaum noch eine Chance auf steigende Kurse gibt. Investoren erkennen deshalb, dass diese Übertreibung an den Aktienmärkten nicht mehr fortgeführt werden kann. Also trennen sie sich von ihren Wertpapieren und verlassen den Markt. Verkaufsdruck kommt auf. Die Nachrichten über kriegerische Handlungen in der Welt oder eben über Inflation sind nur ein medialer Vorwand.

Der DAX sollte in dieser Woche stark nachgeben, wie in der Analyse „DAX-Ausblick: Die Nerven liegen blank“ vorgestellt wurde. Im Bereich bei 15.370 Punkten sollte der Index abprallen und dann deutlich sinken. Die Überteuerung an den Börsen ist einfach nicht mehr zu rechtfertigen. Der Aktienmarkt braucht dringend eine Abkühlung um mehrere Tausend Punkte. Wir begleiten diesen Kursrückgang mit Tradingsignalen (mehr erfahren).

Shortsignal ID 2970

Die laufende Abwärtsbewegung lässt sich aus dem obigen Chartbild gut ablesen. Der DAX ist an der oberen Begrenzungslinie eines steigenden Trendkanals abgeprallt und steuert nun, für viele Anleger viel zu schnell, nach Süden. Je nachdem, wie lange die Abwärtsbewegung andauert, ist ein Kursziel bei 14.800 Punkten abzuleiten. Die schwache Kursentwicklung im Stundenchart wird sich auch auf den Tageschart niederschlagen. Anleger sollten jetzt nicht den Fehler machen und sofort wieder auf steigende Kurse hoffen. Nach vielen Jahren einer erzwungenen Börsenrallye treten die Aktuere nun hart auf die Bremse. Eine Trendwende wird die Folge sein.

Nachdem das Kursziel bei 14.800 Punkten erreicht wird, werden sich neue Kursziele aus den größeren Zeitfenstern herauskristallisieren. Wir informieren Sie mit neuen DAX-Einschätzungen. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. So funktioniert das Signal-Trading (mehr erfahren)

 

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