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Besitzer von Nel-Aktien werden unruhig. Fing das Jahr 2021 noch hervorragend an, tauchen nun dunkle Wolken auf. Ein satter Abverkauf hat sich ereignet. Für viele Anleger sind Gewinne dahingeschmolzen. Manch ein unerfahrener Erstkäufer hat womöglich sehr spät Aktien erworben und kämpft nun mit Verlusten. Viele Marktteilnehmer fragen sich nun, wie es mit ihrem Wert weitergehen wird. Kann sich die Aktie wieder berappeln oder drohen weiter sinkende Notierungen?

Aktien aus der Wasserstoffbranche waren lange Zeit des Anlegers Liebling. Mit ihnen konnte man in sehr kurzer Zeit viel Profit erzielen. Und darum geht es an der Börse (mehr erfahren). Um Gewinne zu erzielen, muss der Einstieg gut sein, das erleichtert die nachfolgenden Entscheidungen enorm. Im Idealfall bewegt sich die neue Position im Depot direkt ins Plus. Es entstehen Buchgewinne, auf die der Käufer gehofft hat. Nun stellt sich die Frage: wann verkaufen?

Nel, Tageschart, Stand 2,43 Euro

Anleger haben drei Möglichkeiten ihre Positionen wieder zu schließen. Entweder Sie definieren einen Zielwert, an dem ihre Aktien automatisch verkauft werden. Das ist die ruhigste Vorgehensweise. Man muss dann mit dem Gewinn zufrieden sein und nicht den verpassten Chancen nachtrauern, wenn der Kurs weiter ansteigen sollte.

Die zweite Variante ist der bekannte Stopp-Loss-Auftrag. Der Buchgewinn besteht schon und soll abgesichert werden. Es wird ein Verkaufsauftrag ins System gestellt, welcher die eigenen Aktien automatisch verkauft, wenn ein Limitkurs unterschritten wird. Dieser Limitpreis liegt etwas unterhalb des aktuellen Kurses. In diesem Fall verzichtet der Anleger auf einen Teil seines Profits und lässt der Aktie damit noch Raum für eine Fortsetzung des Anstiegs (siehe vorheriger Absatz).

Die dritte Möglichkeit ist das manuelle Schließen einer Position. Diese Variante ist am kompliziertesten, weil das menschliche Gehirn mit den täglichen Fragen überfordert ist  (soll man handeln oder abwarten, heute oder morgen verkaufen, Limit setzen oder lieber nicht). In der Regel sind solche, sich ständig wiederholende, Fragen innerhalb fallender Kursphasen schwer zu beantworten, weil der Anleger zu viel Stress hat.

Daher ist es klüger bei Tradeeröffnung klare Regeln zu definieren, wie der Ausstieg gelingen soll. Ansonsten kann es passieren, dass der Anleger immer weiter einem Kursrückgang zusieht. Erst langsam und dann immer schneller rutscht dann der Aktienkurs in den Keller, so wie bei der Nel-Aktie auch.

Im obigen Chartbild ist zu erkennen, wie die wichtige Trendlinie bei ca. 2,60 Euro (grüne Linie) unterschritten wurde. Damit zeigt sich Schwäche im Markt. Die Verkäufer sind in der Überzahl. Solange es nun den Käufern nicht mehr gelingt, die Nel-Aktie wieder über 2,60 Euro zu heben, droht Ungemach. Der Aktienkurs sollte in einer neuen Abwärtsbewegung bis 1,70 Euro sinken.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Inflation und Zinsen sollten Sie verstehen (mehr erfahren)

 

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