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Der DAX verliert zum Wochenstart stark. Besonders die schwachen Zahlen von SAP drücken auf die Stimmung. Der Chipriese Intel hatte am Freitag bereits schlechte Zahlen melden müssen. Anleger erkennen nun, dass in der Wirtschaft ein schnelles zurück zur Normalität kaum möglich sein wird. Wahrscheinlicher ist, dass noch mehr Unternehmen in Not geraten werden. Die Börsenkurse reagieren daher und sinken stark.

In den letzten Monaten zurück schien es fast schon so, als würden alle Gefahren an den Anlegern abprallen. Egal wie sehr die Risiken zunahmen, der DAX (angeführt von den US-Märkten) drängte nach Norden und notierte in der Nähe der 13.000 Punkte Marke. Dass solch eine Börsenbewegung unnatürlich war wurde häufig in diesem Blog unterstrichen. Ebenso unglaublich war die Annahme der Marktteilnehmer, dass der Stillstand der Wirtschaft (erster Lockdown) spurlos an Unternehmen abprallen würde. So langsam kommen nun die Bremspuren in der Wirtschaft in das Blickfeld der Investoren.

DAX, Stundenchart, Stand 12.315 Punkte

Der Schock über die schwachen Zahlen vom Schwergewicht SAP lässt den DAX deutlich nachgeben. Noch Anfang September notierte diese Aktie bei 140 Euro und heute bei 99 Euro. Solch schwere Kurseinbrüche sollten unbedingt beachteten werden. Hier es geht um eine Flucht aus Aktien. Wären die Aktionäre überzeugt, dass die Aktienbewertung fair ist, dann würden sie ihre Aktien nicht so eilig verkaufen. Wäre die SAP-Aktie günstig, dann würden sich schnell neue Käufer finden. Das alles ist nicht der Fall. Aktien sind aktuell schlicht zu teuer, weshalb die Verkaufsbereitschaft im Markt hoch ist.

Im Stundenchart ist der DAX auf dem Weg zu T3 (hellblaues Oval). Solange der Index unterhalb von 12.350 Punkten verbleibt, sollte der Verkaufsdruck nicht nachlassen und den Index bis in den Bereich bei 12.220 Punkte sinken lassen. Das Kursziel dieser laufenden Bewegung lautet ca. 12.140 Punkte. Erst dort sollte sich der Index fangen können.

Short Signal ID 2815

Anleger sollten den gesunkenen Kursen nicht trauen. Der Aktienmarkt wurde eine viel zu lange Zeit gestützt vom billigen Geld der Zentralbanken und den vielen Rückkaufprogrammen der Unternehmen. Käufer haben sich daher zu Wertpapierkäufen hinreißen lassen, bei denen der Preis viel zu hoch war. Wenn jetzt die Flucht aus einer Aktie beginnt, so wie bei SAP heute, dann beeilt sich niemand diese zu kaufen. Das gilt für den Gesamtmarkt. Vorsicht ist jetzt ein guter Ratgeber (mehr erfahren).

Es sollte keinesfalls wundern, dass die Fluchtbewegung weiter andauern wird. Wir verfolgen die weitere Entwicklung und melden und mit neuen Einschätzungen. Lassen Sie sich informieren. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Wohin tendiert der DAX (mehr erfahren)?

 

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