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Die Allianz Aktie galt lange Zeit als Fels in der DAX Familie. Trotz aller Unwägbarkeiten in der Welt, der Aktienkurs stieg. Mit dem Kursverlauf zu Beginn des Jahres, als der Aktienkurs weiter klettern konnte, war für kaum einen Marktteilnehmer abzuleiten, dass diese Aktie so heftig unter die Räder kommen würde. Jetzt erwischt es auch die großen Investoren, die nun ihre Wertpapiere verkaufen müssen. Doch jetzt naht Hilfe.

Der Börsenlauf seit Beginn des Jahres war manchen Anlegern nicht geheuer. Kurse stiegen rasant, obwohl die Gewitterwolken am Börsenhimmel zunahmen. Amazon, Tesla oder Apple sind berühmte Werte, die aus dem Nichts weiter in die Höhe schossen. Auch die Allianz Aktie kletterte fleißig. Anleger ignorierten jegliches Risiko. Solch ein Verhalten ist an der Börse grob fahrlössig und wird meist mit schmerzhaften Verlusten quittiert.

Allianz, Wochenchart, Stand 125 Euro


Der Blick auf das obige Chartbild verschlägt jedem die Sprache, ob nun Aktionär oder stiller Beobachter. Ein herber Kurseinbruch. Von 230 Euro auf 130 Euro in einem Zug ist schon heftig. Hier zeigt sich wieder, dass der vorherige Anstieg auf Sand gebaut war, wie bei so vielen Werten (siehe oben). Ohne fundamentale Stärke fällt ein Kursrutsch besonders steil aus.

Jetzt zeigen Marktbeobachter auf dem Gesamtmarkt und auch auf die außergewöhnliche Situation wegen dem Coronavirus. Das ist jedoch nur ein Kapitel einer langen Börsengeschichte. Die letzten Allzeithochs im DAX, daran hatte auch der Anstieg der Allianz Aktie ihren Anteil, waren allesamt heiße Luft. Der Aktienmarkt war vollkommen außer  Rand und Band und nun zeigt sich, dass die Bewertungen der Aktien nichts mit der Realität zu tun (mehr erfahren) hatten.

Haben manche Käufer schon bei Preisen 170 Euro auf Schnäppchen gehofft, zeigt sich jetzt, dass diese Hoffnung vergebens war. Diese Unterstützungslinie wurde gebrochen und damit kamen immer mehr Investoren unter Zugzwang. Viele wollten ihren Gewinn noch realisieren, bevor dieser dahinschmolz. Stopp-Loss-Aufträge unterhalb von 170 Euro beschleunigten den Abverkauf. In einem Atemzug wurde jetzt der Preisbereich bei 125 Euro erreicht.

Anleger drücken nun die Daumen das der Preisbereich bei 120 Euro die Verkaufslawine aufhalten kann. Sie ist eine wichtige Unterstützungslinie aus dem Wochenchart. An dieser Stelle sollten sich zumindest für eine Zwischenphase Käufer zeigen, die eine Gegenbewegung nutzen wollen. Eine Aufwärtsbewegung hat ein Ziel bei 170 Euro. Fällt der Aktienkurs unter diese Linie, dann sind die Verkäufer zu stark und die Aktie rutscht weiter, diesmal bis in die Kurszone bei 99 Euro.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Hamsterkäufe:  Leere Regale haben etwas mit Geld und seiner Funktion zu tun (mehr erfahren).

 

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