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Die Teamviewer Aktie kommt in den letzten Tagen unter Druck. Die roten Stundenkerzen sind in der Überzahl und der Kurs im Sturzflug. Bisher, so die Annahme der Marktteilnehmer, befindet sich der Aktienkurs noch innerhalb eines Seitwärtskanals und da müsste man eben abwarten. Doch die Charakteristik solch einer Phase ist, dass sie irgendwann endet, indem eine Begrenzungslinie durchbrochen wird. Heute ist es soweit.

Nach einer sehr starken Anstiegsphase im Dezember 2019 wähnten sich die Käufer in einer besonders starken Position. Anleger hatten sich an steigende Notierungen gewöhnt und wollten mehr. Doch im Preisbereich bei 33 Euro endete die angesprochene Aufwärtsbewegung. Nach solch einem satten Kursplus, es ging von 25 Euro bis auf 33 Euro rauf, sind natürlich Schnäppchenjäger nicht fern. Sobald der Aktienkurs nachgibt, so wie Anfang dieses Jahres, dann sind sie zur Stelle und wollen ebenfalls an einer möglichen Fortsetzung des Kursanstiegs teilhaben. Doch der alte Anstieg ist ergraut. Mehr als 33 Euro sind nicht drin gewesen.

Teamviewer, Stundenchart, Stand 31,30 Euro

Im obigen Chartbild ist eine Seitwärtsphase (hellblauer Bereich) zu erkennen, die ungewöhnlich lange angedauert hat. Käufer, als auch Verkäufer, haben alles versucht, um zu dominieren, doch keiner Partei gelang es, einen Ausbruch zu initiieren. Der Kurs zirkulierte daher innerhalb des Kanals hin und her. Doch heute kommt es zu einem Bruch der unteren Begrenzungslinie.

Anleger sollten nun besonders wachsam sein, denn jetzt ist etwas Entscheidendes im Chartbild passiert. Der Aktienkurs hat den Seitwärtskanal verlassen. Damit gehen in vielen Depots die Signallampen an, nämlich das hier eine neue Trendrichtung eingeschlagen wurde, auf die es zu reagieren gilt. Viele Anleger werden nun zusehen, ihre offenen Positionen zu schließen, um ihre Gewinne mitzunehmen.

Naheliegend ist ein Abtauchen des Kurses in tiefere Kursregionen. Aktionäre werden sich aus ihren Positionen drängen lassen, sofern sie Stopp-Loss-Aufträge eingestellt haben. Der immer weiter sinkende Kurs wird weitere Anleger unruhig werden lassen, die ebenfalls ihre Wertpapiere veräußern werden. Der Schlüsselpunkt (gelber Kreis) ist am heutigen Tag zu finden, an dem der beschriebene Trendkanal verlassen wird. Ein eiliger Versuch noch einmal den Bruch ungeschehen zu machen, scheitert gerade.

Solange der Aktienkurs nun unterhalb von 31,50 Euro verbleibt, lauten die nächsten Kursziele 29 Euro und später auch der Kursbereich bei 27 Euro. Anleger sollten das Verlassen des Trendkanals aufmerksam beobachten und entsprechend eigene Rückschlüsse ziehen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Die Finanzkrise war nie überwunden, weil Geld nicht die Lösung ist (mehr erfahren)

 

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