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Der Bitcoin Kurs kommt unter die Räder. Die berühmte Kryptowährung erlebt wieder einen Crash und der Preis sinkt aktuell unter 7.000 USD. Immer mehr Anleger flüchten aus diesem Investment, was den Verkaufsdruck nicht enden lässt. Dabei sah es zur Mitte des Jahres 2019 noch positiv aus, als der Preis gar über 13.000 USD ansteigen konnte. Dann folgte jetzt die zweite Welle. Sie bringt Unsicherheit mit sich und es kommt zu einem finalen Abverkauf.

Ob eine Anlage in Digitalwährungen Sinn macht, ist unter Fachleuten strittig. Die einen sagen, das sei die Zukunft. Unabhängig, anonym und sicher sei sie. Die anderen sagen, ohne einen Staat oder eine Organisation sei virtuelles Geld keine sichere Sache und damit für den Alltag unbrauchbar. Wie mit jeder neuen Entwicklung (Blockchain Technologie) ist der Gegenwind auch für Bitcoin erst einmal groß. Will man die Kursbewegung des Bitcoin anhand der Elliott-Wave-Grundsätze bewerten, dann sollte sich jetzt die zweite Welle in der Ausarbeitung befinden.

Bitcoin, Wochenchart, Stand 6.885 Punkte

An den Finanzmärkten ist das Unerwartete immer gegenwärtig. Im Dezember 2017 gab es den Hype um Bitcoin sowie die vielen anderen digitalen Währungen (große Betrachtungsebene Welle 1). Dann folgte der schlimme Crash (große Betrachtungsebene Welle 2). Eine neue Anstiegsphase begann dann 2019, welche den Käufern wieder Mut und Hoffnung zurückbrachte. Mit großen Schritten ging es wieder aufwärts (mittlere Betrachtung Welle 1) und nicht wenige Käufer hatten bereits das alte Hoch aus dem Jahr 2019 im Visier.

Ab dem Kursbereich bei 14.120 USD geht es zur Überraschung der Marktteilnehmer abwärts. Dieser Kursrückgang wird als eine Korrekturbewegung gewertet, die den vorherigen Anstieg im Jahre 2019 ausbalanciert. Ein Anstieg läuft heiß, Verkäufer nehmen zu, weil sie ihre Gewinne realisieren wollen und die Käufer halten sich wegen des hohen Preises zurück. Ist das Angebot höher als die Nachfrage, fällt der Preis.

Die jetzt laufende Abwärtsbewegung (mittlere Betrachtung Welle 2) ist fies, weil sie nun eine Vielzahl an Anlegern aus ihren Positionen drängt. All diejenigen, die im Jahresverlauf Bitcoins erworben haben, sehen den Kursrückgang und wollen Verluste vermeiden. Sie beeilen sich, ihre Anteile zu verkaufen. Ebenfalls sehen die früheren Bitcoin Besitzer, die im ersten Kurssturz (nach 2017) nicht verkauft hatten, ihre Chance zu besseren Kursen als noch im Tief zu verkaufen. Sie handeln ebenfalls.

Der Charakter einer Welle 2 ist, dass sie all denen recht gibt, die vorher abgewunken haben. Die negative Interpretation des Kursverlaufes nimmt zu, immer mehr Käufer winken ab und Hoffnungslosigkeit macht sich breit. Es sieht so aus, als würde der Bitcoinkurs nie wieder ansteigen können. Es kommt dann zu einem finalen Abverkauf, in dem der Kurs stark nachgibt, weil alle entnervt ihre Anteile veräußern.

Just in diesem Moment hört der Abverkauf auf. Es kommt zunächst zu zaghaften Kursanstiegen, die wieder auf Verkäufer treffen. Der Kurs beginnt sich zu stabilisieren und plötzlich setzen starke Käufe ein. Obwohl es heute, nach der Stimmung der Anleger zu urteilen, unmöglich aussieht, dass der Bitcoinkurs ansteigen kann, macht er genau das. In diesem Moment sind viele der Anleger aus 2019 aus der Kryptowährung raus, während der Preis steigt. Dieser Anstieg gewinnt immer stärker an Fahrt (mittlere Betrachtung Welle 3) und erreicht neue Hochs. Sie ist die stärkste Welle und wird als Impuls bezeichnet. In solch einer Phase wollen viele Käufer Bitcoins erwerben, die Nachrichten werden positiver und der Kursanstieg steiler. Das Ziel der dritten Welle ist mit 24.445 USD anzugeben.

Ein wichtiger Hinweis ist anzumerken. Die Elliott-Wave-Theorie versucht das Massenverhalten an den Märkten zu gliedern. Sie ist für jeden Basiswert, also nicht nur für Bitcoin, anwendbar. Doch besonders Bitcoin steht unter Risiken, weil sie staatliche Regulierung fürchten muss und weil ihr Gegenwind durch die Zentralbanken und ähnliche Hindernisse im Weg stehen. Somit ist es besonders wichtig, Risiken zu minimieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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