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Das Unternehmen Nordex meldet ständig neue Aufträge, ohne das der Aktienkurs davon profitieren kann. Da hilft alles Daumendrücken bisher nicht. Die Aktie kommt nicht von der Stelle. Irgendwas stimmt hier nicht, denkt sich der Anleger. Wenn jemand so viele Aufträge erhält, müsste doch auch der Aktienkurs davon profitieren. Oder gibt es einen Grund, warum die Investoren sich zurückhalten?

Heute wird ein neuer Auftrag aus der Türkei vermeldet. Kürzlich war es einer aus Mexiko. Für den Beobachter hört sich das so an, als seien die Bücher gut gefüllt. Jetzt muss nur noch ein Profit erzielt werden. Dieser Punkt ist wichtig, denn er entscheidet, ob was in der Kasse übrig bleibt. Wenn jemand etwas für 10 Euro herstellt und es für 10 Euro verkauft, dann kommt ja kein Gewinn dabei heraus. Solch eine Überlegung könnte in den Köpfen der möglichen Käufer vorhanden sein, die sich bisher auffällig zurückhalten.

Nordex, Tageschart, Stand 12,66 Euro

Der Blick auf das obige Chartbild zeigt, dass sich dieser Wert an der grauen Trendlinie in der Bildmitte herumschlängelt. Richtig steigen will der Kurs nicht, fallen bisher auch nicht. Sinkt der Aktienkurs von Nordex unter die graue Trendlinie, dann schwinden die Hoffnungen und Anleger müssen sich mit sinkenden Notierungen plagen. Unter 12,50 Euro muss mit erhöhter Achtsamkeit vorgegangen werden. Unter 11,87 Euro kommt es zu einem tieferen Tief. Ein Abwärtstrend wäre spruchreif.

Nach der aktuellen Einschätzung besteht die Chance auf eine Bewegung nach Norden. Der Aktienkurs konnte in der Vergangenheit die Unterstützungslinie bei ca. 12 Euro (grüne Linie) verteidigen. Bisher hält auch die graue Trendlinie. Jetzt ist der Kurs an eine fallende blaue Linie herangelaufen. An der Stelle des gelben Kreises wird sich eine Richtung durchsetzen. Entweder es kommt zu einem Ausbruch oder die Käufer geben auf. Jede Notierung über 13,10 Euro würde für eine Aufwärtsbewegung sprechen.

Das Dilemma bei diesem Wert ist, dass die Windkraftinvestitionen in Deutschland zurückgegangen sind. Man lebt sozusagen von den Aufträgen aus dem Ausland. Und hier hegen die Anleger berechtigte Zweifel, mit welchem Abschlag diese erworben wurden. Also wie sehr musste man vom ursprünglichen Preis heruntergehen, bzw. wie viel musste reingesteckt werden, um den Auftrag zu erhalten. Hier schließt sich der Kreis. Wenn nichts (oder kaum was) verdient wird, dann ist die Aktie für den Investor nicht interessant. In solch einer Situation ist dann auch unerheblich, wie viele Auftragseingange gemeldet werden.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Noch kein Weihnachtsgeschenk? (mehr erfahren)

 

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