Indikatoren-Trading

Am Finanzmarkt wird meist zu spät über Kursentwicklungen berichtet. Über Aktien wird positiv geschrieben, wenn diese schon weit gestiegen sind. Über den Anstieg beim Goldpreis werden jetzt viele Artikel geschrieben. Da fragt sich der Anleger zu Recht, wo denn die Empfehlungen und Berichte geblieben sind, als Gold noch viel niedriger notierte. Es ist immer dasselbe am Finanzmarkt. Investoren brauchen sich nicht wundern, wenn sie den Einstieg verpasst haben.

Vor 1-2 Jahren wollte kaum noch jemand etwas von Gold als Investitionsobjekt wissen. Besonders die Medien machten den berühmten großen Bogen um das Edelmetall. Anleger hatten es sich mit ihrem Depot gemütlich gemacht und investierten lieber in Aktien. Sie wähnten sich sicher in einem Umfeld, das wirtschaftliches Wachstum versprach und in der man sich im Schoß der Zentralbanken wohlfühlte. Mit dieser Sicherheit ist nun Schluss, die Konjunktur schmiert gerade ab und ein Währungskrieg beginnt. Kein Wunder, dass viele Investoren in den sicheren Hafen flüchten.

Goldpreis, Tageschart, Stand 1.498 USD

Der Goldpreis ist nun in aller Munde und plötzlich wissen viele, warum es doch Sinn machen würde in Gold zu investieren. Dabei ist schon ein guter Teil der laufenden Anstiegsbewegung abgespult. Hier in diesem Blog konnten die Anleger schon früh, damals bei 1.231 USD, über eine beginnende Ausbruchsbewegung lesen. In dem Artikel „Goldpreis: Kursziel nach Ausbruch“ wurde ein erstes Kursziel ausgegeben, das schon bald erreicht wurde. Im großen Bild formte sich eine Untertasse, die als Basis für den aktuellen Anstieg gilt. In dem Artikel „Goldpreis: Neue Anstiegsphase“ wurde ein Kursziel bei 1.530 Punkten abgeleitet. Diese Zielzone wird schon bald erreicht werden.

Die beiden streitenden Nationen China und USA haben ihre Währung als Waffe gefunden. Wer es schafft, seine Währung früher als der andere zu schwächen, der erhofft sich beim Export Vorteile. Während die Chinesen direkten Einfluss auf ihre Währung haben, ist das in den USA anders. Dort muss US-Präsident Trump drohen und wüten, um die US-Notenbank FED dazu zu bringen die Leitzinsen noch weiter zu drücken. In einem Währungskrieg verlieren beide Nationen und nur Gold gewinnt.

Es ist daher keinesfalls verwunderlich, dass der Goldpreis seit Monaten nur eine Richtung kennt. In vielen Ländern wird gerade die Währung immer mehr kaputtgemacht. Die einzige Sicherheit in solch einem Umfeld ist das gelbe Edelmetall. Immer mehr Investoren verstehen diese Entwicklung und zögern nicht mit dem Kauf. Daher kommt der steile Anstieg zustande. Lange Zeit wurde Gold kritisiert, da es keine Zinsen abwerfen würde. So als wäre das ein Nachteil. Heute gibt es auf der Bank auch keine Zinserträge mehr und auf Staatsanleihen ebenfalls nicht. Kein Wunder also, dass immer mehr Käufer bei Gold beherzt zugreifen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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