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Der Goldpreis hat mehrere Jahre gebraucht, um sich zu stabilisieren. Jetzt befindet er sich in einer neuen Anstiegsphase, die ihren Anfang Mitte 2018 hat. Seitdem interessieren sich Staaten, Investoren und Privatleute wieder für das gelbe Edelmetall. Die verheerende Geldpolitik der Zentralbanken beschleunigt den Kursanstieg, weil diese gerade den Karren an die Wand fahren. Mit der laufenden Ausbruchsbewegung kann bereits das nächste Kursziel abgeleitet werden.

Die Geldhüter, so werden die Verantwortlichen bei den Zentralbanken fälschlicherweise häufig betitelt, machen alles, um den Wert des Geldes zu schmäleren. Sie setzen die normale Zinsfunktion außer Kraft und fluten die Märkte mit frischem Kapital, welches sie einfach aus dem Computer zaubern. Die Aktienmärkte sind sofort berauscht und Anleger kaufen wieder Aktien. Doch hier muss etwas Grundlegendes beachtet werden. Wäre es tatsächlich möglich, immerzu Geld aus dem Computer zu zaubern, kein Unternehmen müsste sich mehr abmühen, kein Staat müsste sich Gedanken über den Haushalt machen und Privatleute müssten gar nicht mehr arbeiten gehen. Geld kommt ja immerzu aus dem Nichts (lesen Sie mehr dazu). Klingt traumhaft? Für die Investoren und für die Staaten ist es das bereits. Die Börsen steigen seit 11 Jahren, was die längste Anstiegsphase überhaupt ist. Staaten machen sich keine Gedanken um ihre Schulden, denn der Haushalt wird durch Anleihekäufe der Zentralbanken (Sekundärmarkt) entlastet. Unternehmen gehen nicht Pleite, weil auch hier die Zentralbanken die emittierten Anleihen kaufen, sodass es an Geld nicht mangelt. Die USA haben 22 Billionen USD und es stört niemanden. Geld hat kaum noch einen Wert und daher ist die Flucht in Gold naheliegend und verständlich.

Goldpreis, Wochenchart, Stand 1.383 USD

Im obigen Chartbild, es handelt sich um einen langfristigen Ausschnitt, wird eine Bodenbildungsphase anzeigt (hellblauer Bereich) . Nach dem fulminanten Anstieg des Goldpreises bis in den Bereich bei 1.920 USD im Jahre 2011 kam es zu einer Phase der Beruhigung. Der einsetzende Kursrückgang verlief manchmal heftig und viele Investoren malten bereits Schreckenszenarien an die Wand. Manche schrieben das gelbe Edelmetall schon ab.

Über mehrere Jahre, und in einem Korridor zwischen 1.050 – 1.360 USD, gelang es dem Goldpreis sich zu fangen und zu stabilisieren. In solch einer Phase haben die Verkäufer bereits ihre Stücke verkauft, sodass der Druck abnimmt. Zudem gibt es einen Mindestmarktpreis für das Gold, der durch die Herstellungskosten vorgegeben wird, d. h., eine Unze Gold kostet z. B. 1.050 USD um es aus der Erde zu buddeln und zu veredeln, dann wird sich der Preis auf diesem Niveau fangen. Für weniger verkaufen die Produzenten nicht.

In der letzten Analyse „Goldpreis: Der nächste Schub“ wurde auf die laufende Anstiegsbewegung zum geplanten Kursziel bei 1.360 USD hingewiesen. Dieses Ziel ist jetzt erreicht worden. Mit der Ankündigung der US-Notenbank FED, offen für neue Zinssenkungen zu sein, kommt es zu einem Ausbruch über den angesprochenen Preisbereich. Damit ist nun das nächste Kursziel aktiviert worden. Der Goldpreis kann jetzt auf direktem Weg die nächste Zielzone bei 1.530 USD erreichen. Einzige Bedingung lautet, dass der Preis nicht mehr unter 1.350 USD fällt.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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