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Die Steinhoff Aktie wurde in den letzten Wochen als spekulative Wette bezeichnet. Eine Aktie, die schon sehr tief im Preis notierte, war für manche Anleger ein Grund, auf eine Trendwende zu hoffen. Einige wollten den kurzfristigen Gewinn. Andere hofften auf eine Verbesserung der Unternehmenslage. Der schnelle Anstieg kam zwar zustande, doch viele haben den Ausstieg nicht geschafft. Jetzt ist die Reaktion der Marktteilnehmer umso verheerender.

Mit der Bekanntgabe von Unternehmensdaten hat sich bei Steinhoff herauskristallisiert, dass die Not groß ist und das mit einer schellen Besserung der fundamentalen Lage nicht zu rechnen sei. Das ist ernüchternd für all die Anleger, die genau auf so etwas gehofft haben. Jetzt ist die Aktie auch nichts für den durchschnittlichen Anleger gewesen, das muss so offen gesagt werden. Wer in das fallende Messer greift, der muss mit den Folgen leben, heißt eine Börsenweisheit. In dem Fall schwinden die Hoffnungen auf eine baldige Besserung. Anleger ergreifen die Flucht.

Steinhoff, Tageschart, Stand 0,093 Euro

An der Börse gibt es für jeden Verkäufer einen Käufer. In dem Fall muss man sich fragen, welche Anleger hier die Hand aufhalten, um Steinhoff Aktien zu erhalten. Dabei ist der Preis zwar niedrig, doch er kann noch immer weiter sinken, wie der Blick auf die Vergangenheit zeigt. Dadurch das die Verkäufer in der Überzahl sind, und nicht ausreichend Nachfrage vorhanden ist, kommt es zu einem harten Absinken des Preises.

Der Blick auf das obige Chartbild zeigt, dass dieser Wert auch charttechnisch schwer in Not ist. Die Aktie ist wieder einmal an der Widerstandslinie bei 0,14 Euro gescheitert. Ein Ausbruchsversuch über die steigende Trendlinie (blau) wurde ebenfalls abgebrochen. Das alles geschah im Rahmen einer positiven Erwartungshaltung der Anleger im Vorfeld der Unternehmensdaten. Doch dann folgte die Enttäuschung.

Mit einer ungeheuerlichen Wucht kommt es zu einem Kursrückgang. Große rote Tageskerzen zeigen den Verkaufsdruck in dieser Aktie. Wer kann, der verkauft seine Anteile. Wer zögert, der muss mit Verlusten rechnen. Auf direktem Wege fällt die Aktie bis an die Unterstützungslinie bei 0,086 Euro. In der ersten Reaktion kommt es dort zu Kaufinteresse. Anleger blicken nun gespannt auf den Aktienkurs und beginnen zu hoffen. Manche falten gar die Hände zusammen und beten, dass es nicht noch tiefer geht. Diese Gefahr ist tatsächlich vorhanden. In Kürze sollte die besagte Unterstützungslinie noch einmal angesteuert werden und dann sollte es zu einem Bruch kommen. Das nächste Kursziel lautet 0,07 Euro.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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