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Die Berichtssaison ist voll im Gange. Manche Unternehmen können überzeugen und andere nicht. Und obwohl dunkle Wolken am Konjunkturhimmel zunehmen, steigt der DAX weiter an. Anleger, würden sich bereits auf die Zukunft konzentrieren und da erhoffen sie sich bessere Geschäfte und natürlich Gewinne. Diese Zuversicht treibt den Index immer weiter nach Norden, doch nun ist eine Zone erreicht worden, an dem eine Fortsetzung des Anstiegs unwahrscheinlich wird.

An der Börse gibt es gelegentlich Phasen, in denen die Kurse stark in eine Richtung tentieren. Dabei verselbstständigt sich der Anstieg (bzw. Kursverfall). Solch eine Situation findet sich auch im DAX wieder, wo negative Nachrichten eine Seltenheit sind. Anleger konzentrieren sich alleine auf den Kurszuwachs. Solange die Notierungen steigen, ist die Börsenwelt in Ordnung und es gilt, sich keine Gedanken um Marktrisiken zu machen. In solch einem Zeitraum steigen die Preise der Wertpapiere an und bescheren denjenigen Gewinne, die frühzeitig eingestiegen sind. Diese Marktgruppe wartet nun auf einen charttechnischen Grund, an dem Sie ihre Profite realisieren können.

DAX, Stundenchart, Stand 12.315 Punkte

Wenn es mal läuft, dann läuft es (an der Börse), so der Gedankengang all derer, die sich über die veränderte wirtschaftliche Lage in Deutschland nicht aufregen wollen. Die Konjunktur kühlt immer deutlicher ab und dennoch prallt die Veränderung dieses Zustands an den Marktteilnehmern ab. Sie sehen keine Risiken, sondern Chancen. Man muss halt weit genug in die Zukunft sehen.

In der neuen Woche steht der Widerstandsbereich bei 12.400 Punkten im Fokus der Investoren. Wie der Blick auf das obige Chartbild zeigt, befindet sich dort ein Hindernisbereich (aus dem Wochenchart), der sich dem laufenden Anstieg in den Weg stellt. Wohl wissend, dass der Index dringend Pause braucht, weil schon deutlich überkauft, ist diese Zone ein Argument für die Anleger Gewinne mitzunehmen.

Es ist nicht nötig, dass die letzten Meter in der aktuellen Anstiegsbewegung vollständig ausgeschöpft werden. Es ist an der Börse leichter in steigende Kurse zu verkaufen, als abzuwarten, bis die Kurse drehen. Es ist daher durchaus möglich, dass sich schon im Vorfeld Ermüdungserscheinungen in der aktuellen Rallye zeigen. Nach oben lautet das Ziel 12.400 Punkte. Spätestens an dieser Stelle sollten die Käufer das Ruder übernehmen.

Short Signal ID 2325

Neigt der DAX zuvor schon zu Schwäche, was bei der aktuellen Marktsituation nicht verwundern würde, dann sollten Anleger auf folgende Marken achten. Im Stundenchart ist der Preisbereich bei 12.300 Punkten von besonderer Bedeutung. An diese Stelle verläuft eine lange Trendlinie (grün), die bei Unterschreitung aufgegeben wäre. Anleger würden in Sorge geraten und manche würden ihre Haltung verändern und Wertpapiere verkaufen wollen.

Damit eine ausgiebige Korrekturbewegung ihren Anfang nehmen kann, ist ein Unterschreiten des Preisbereiches bei 12.235 Punkten notwenig. Ansonsten wäre eine Seitwärtsbewegung noch möglich. Ein Rutsch unter diesen Bereich würde zu einem tieferen Tief führen und damit den laufenden Trend beenden. Marktteilnehmer würden erkennen, dass eine direkte Fortsetzung des Anstiegs nicht mehr erfolgen wird und das es nun allerhöchste Zeit ist, Gewinne mitzunehmen (andere Anleger handeln ja bereits und drücken die Kurse). Nach dem Unterschreiten des Kursniveaus bei 12.235 Punkten lautet das erste Kursziel 12.040 Punkte und das zweite Kursziel 11.850 Punkte.

Die weitere Entwicklung des DAX-Verlaufs verspricht Spannung. Wir informieren unsere Leser über neue Einschätzungen. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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