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Ein Kursanstieg ist immer schön zu verfolgen. Auch die Edelmetall Investoren hatten in den letzten Monaten eine schöne Zeit und profitierten vom Nachfragezuwachs. Die Welt steht vor einer Konjunkturabkühlung und damit einhergehend einer Wirtschaftskrise. Da sind Goldmünzen oder Barren eine gute Anlagemöglichkeit, um das Ersparte zu schützen. Der laufende Anstieg kommt jedoch ins Stottern und das bereitet den Investoren Sorgen.

Der Goldpreis hat nach seinem Hoch bei 1.340 USD den Rückwärtsgang eingelegt. Dieser verläuft sehr steil und verunsichert die Anleger. Nach dem robusten Anstieg haben sie nicht mit solch einer heftigen Reaktion gerechnet. Dabei verlaufen Kursbewegungen am Finanzmarkt in Zickzackmustern. Auf steigende Phasen folgen sinkende Notierungen. Das hat mit dem Wechsel der Machtverhältnisse zu tun. Nach einem Anstieg sind Käufer im Plus und wollen ihre Gewinne realisieren. Anleger, die zuvor im Minus waren, nutzen die gestiegenen Kurse, um ebenfalls aus ihren Positionen zu kommen. Damit stärken sie die Verkaufsseite. Der Anstieg kommt daraufhin ins Stottern und dreht.

Goldpreis, Tageschart, Stand 1.294 USD

Der Goldpreis hat es nicht einfach. Er ist der Geldpolitik der Zentralbanken ausgeliefert. Während die Währungshüter alle möglichen Instrumente zur Verfügung haben, um auf ein verändertes Umfeld reagieren zu können, ist das beim gelben Edelmetall anders. Gold oder auch Silber können nur auf Nachfrage hoffen. In Zeiten, in denen die Börsen gut laufen, wollen die Investoren lieber in Wertpapiere investieren, denn sie erhoffen sich Kursgewinne und Dividende (mehr erfahren).

Erst wenn das Umfeld rauer und die Aussichten kühler werden wird, erst dann flüchten sich Investoren in den sicheren Hafen. Sie kaufen dann Edelmetalle, um die Kaufkraft ihres Vermögens zu sichern. Der Anstieg in den letzten Monaten hat etwas damit zu tun, dass die Welt vor einer Wirtschaftskrise steht. Wenn die Sorgen der Investoren zunehmen, wenn die Gefahr von Inflation droht, dann kaufen sie sich Edelmetalle. Diese erhalten die Kaufkraft des Ersparten.

Über dem Preisbereich bei 1.303 USD hatte der Goldpreis noch die Chance direkt bis zu seinem nächsten Kursziel bei 1.360 USD anzusteigen. Durch den Rückfall unter diese Linie und das Eintauchen in den Trendkanal hat sich das Bild verändert. Anleger sollten nun mit einer Fortsetzung des Kursrückgangs bis in den Bereich bei 1.270 USD rechnen. Dort erreicht der Goldpreis die untere Begrenzungslinie des angesprochenen Trendkanals. An dieser Stelle sollten Käufer bereitstehen und eine Trendwende nach Norden einleiten. Da es sich aktuell um eine Korrekturbewegung handelt, sollte sich dann der Haupttrend wieder durchsetzen und den Goldpreis bis in den Bereich bei 1.360 UDS ansteigen lassen.

Wir verfolgen die weitere Entwicklung beim Goldpreis und melden uns bei unseren Lesern mit aktuellen Einschätzungen. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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