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Der Goldpreis kann wieder stark ansteigen. Je deutlicher sich die Wolken am Himmel verdunkeln und je häufiger das Thema Krise aufkommt, umso größer die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall. Besonders die Kapitulation der Zentralbanken zeigt, dass die Währungshüter keine Ideen mehr haben, wie sie auf die nächste Krisensituation reagieren sollen. Diese Not lässt jetzt immer mehr Investoren Gold erwerben, denn der Schutz des Ersparten ist von großer Wichtigkeit.

In den letzten Jahren haben viele Anleger die Hoffnung auf bessere Zeiten beim Goldpreis aufgegeben. Je tiefer der Preis sank, umso mehr Investoren winkten ab und widmeten sich Immobilien und Aktien. Dabei hat das gelbe Edelmetall nie seinen Glanz verloren. Jetzt, wo sich eine Wirtschaftskrise andeutet (Meldungen hier), die Staaten und die Unternehmen in Schulden versinken, da steigt wieder die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall und damit klettert auch der Kurs.

Goldpreis, Tageschart, Stand 1.318,71 USD

Gestern Abend hat die US-Notenbank verkündet, dass sie dieses Jahr keine Leitzinsen mehr erhöhen wird. Der Goldpreis machte in derselben Minute einen statten Sprung nach oben, denn mit dieser Aussage haben sich die Währungshüter selbst aus dem Spiel genommen. Sie äußern mit dieser Haltung, dass die Wirtschaft keine höheren Zinsen verträgt und sie gezwungen sind, mit dem Zinserhöhungszyklus aufzuhören. Dabei waren ursprünglich mehrere Zinsanhebungen für das Jahr 2019 geplant gewesen. Damals hatte man noch angenommen, dass die US-Wirtschaft vor Kraft strotzt, was nicht der Fall war, aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge.

Jetzt wird den Marktteilnehmern klar, dass die Wirtschaft auf wackligen Beinen steht. Die Konjunkturprognosen werden bereits zurückgenommen. Manche Unternehmen haben mit Gewinnwarnungen reagiert. Viele haben sich in den letzten Jahren mit viel fremdem Kapital vollgesogen. Dieses will zurückgezahlt werden, was natürlich schlecht geht, wenn die Geschäfte nicht mehr rund laufen. Hier kommt dann die Notenbank wieder ins Spiel, die jetzt mit verschiedenen Werkzeugen und günstigen Zinsen wieder einmal zur Hilfe eilt.

Es ist Ihr Geld!

Doch was beim ersten Mal, nämlich nach dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 funktioniert hat, wird ein zweites Mal nicht funktionieren. Investoren verlieren das Vertrauen in die Macht der Zentralbanken. Was, wenn der Euro oder der US-Dollar nicht mehr das wert ist, was man den Währungen derzeit zugesteht. Das blinde Gelddrucken, oder wie man modernerweise sagt, das elektronische Bereitstellen von Kapital, hat immer Folgen. In den letzten Jahren hat es zu einer Preisexplosion bei Aktien und Immobilien geführt.

Sobald die Konjunktur abkühlt, werden sich Banken und Wirtschaft in Not befinden. Unternehmen werden ihre Kredite nicht bedienen können, was wiederum die Kreditgeber in Bedrängnis bringt. Privatleute, die sich für Immobilien verschuldet haben, kommen durch Arbeitsplatzverlust ebenfalls in Not und müssen ihre Häuser und Wohnungen zurückgeben. Das wiederum führt zu höheren Abschreibungen bei den Banken, die dann mit der Kreditvergabe knausern. Das wiederum bringt die Staaten in Schwierigkeiten, denn diese verkaufen ihre Anleihen meist an Finanzinstitute und finanzieren so ihre Schulden. Lesen Sie den ausführlichen Ausblick in unserem Buchtipp „Verstehen Sie Geld?“ (mehr erfahren).

Kluge Investoren haben den Braten schon gerochen und decken sich mit Gold ein. Der Kurs steigt seit Herbst 2018 kontinuierlich an. Korrekturen fallen sehr kurz aus, weil immer neue Käufer bereitstehen und Nachfrage erzeugen. Dieser Anstieg beim Goldpreis hat ein Kursziel bei 1.360 USD. Doch auch das wird nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Nach einer langen Phase des Scheinwachstums wird die Zukunft nicht leicht werden. Wer kann, der flüchtet sich in Sicherheit. Wir werden die weiter Entwicklung verfolgen und Sie mit neuen Erkenntnissen versorgen. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

 

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