Indikatoren-Trading

Manchmal gibt es Momente, da fragt sich der Anleger, warum er sich auf das Wagnis einer Aktienanlage eingelassen hat. Besonders in diesem Jahr haven viele Werte deutlich nachgeben müssen. Mit dabei ist auch die Aktie von Heidelberger Druck. Fast schon unglaublich, dass zu Beginn des Jahres Preise von 3,20 Euro pro Aktie gezahlt wurden. Nun hat sich der Kurs halbiert und noch immer scheint das den Verkäufern nicht genug zu sein. Unter folgender Bedingung wird es besonders heftig.

Wieder ist die Aktie im Minus, wieder leuchtet der Kurs in roter Farbe auf. Anleger können den Absturz der Heidelberger Druck Aktie kaum noch ertragen. Sie sind nicht allein, auch die Aktionäre bei der Deutschen Bank, Commerzbank, Continental oder Bayer leiden mit. Alle einigt die Situation, dass sie zu lange in einem Wert drinstecken. Eine wichtige Information an der Börse ist, dass der Anleger nicht mit der Aktie verheiratet ist. Man ist keine Bindung auf Lebenszeit eingegangen. Man hätte früher verkaufen können. Erfahren Sie Interessantes über die Börse (hier).

Heidelberger Druck, Wochenchart, Stand 1,51 Euro

Die Aktie befindet sich gerade auf dem Niveau, auf dem sie im Jahre 2013 notiert hat. Manchmal ist auch der an der Börse häufig empfohlene Rat, nämlich ein Wertpapier kaufen und liegen lassen (englisch: Buy and Hold) eben auch nicht die Lösung.

Der Kurs notiert gerade an einer ganz kritischen Stelle, wie der Blick auf das obige Chartbild zeigt. Die Unterstützungslinie bei 1,60 Euro (blaue Linie) wurde bereits aufgegeben. Es gibt jetzt noch die allerletzte Möglichkeit, dass ein weiter Absturz abgewendet werden kann. Hier gilt es auf die horizontale Linie bei 1,50 Euro zu achten (markiert mit einem gelben Punkt).  Diese muss unbedingt verteidigt werden, damit Schlimmeres verhindert werden kann.

Sollte diese Unterstützungslinie tatsächlich verteidigt werden können, dann kann es kurzzeitig zu einem Kursanstieg bis in den Bereich bei 2,10 Euro kommen. Allein der Glaube an so eine Kraftleistung der Käufer fehlt derzeit. Wer würde in solch einen Wert investieren wollen? Offenbar ist kein Preis niedrig genug, damit Investoren sich eindecken wollen. Zudem erwartet die Anleger ein wirtschaftliches schwieriges Jahr 2019.

Kommt es zu einem Bruch des Preisbereiches bei 1,50 Euro, dann orientieren sich alle Augen auf die blaue Unterstützungslinie. Das nächste Kursziel lautet 1 Euro. Dieser Weg wäre extrem schmerzhaft für die gebeutelten Anleger. Noch ist die aktuelle Unterstützungszone nicht aufgegeben worden, doch die Lage ist kritisch.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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