Signalservice

Am Aktienmarkt sind die Nerven zum Zerreißen gespannt. Mit solch einem heftigen Kursrückgang hat im Jahre 2018 kaum jemand gerechnet. Noch zu Jahresbeginn wurde ein Allzeithoch gefeiert. Die Börsenwelt konnte damals nicht schöner sein. Doch nun hat der DAX seitdem 20 % verloren. Viele Aktien erlebten enorme Kurseinbrüche. Die Stimmung hat ins Negative gedreht und darin liegt eine große Gefahr für die weitere Entwicklung. Anleger sind bereit, kompromisslos zu verkaufen. Jetzt ist alles möglich, auch das Undenkbare.

Am Freitag stach die Fresenius Aktie im Deutschen Aktienindex hervor. Eine Gewinnwarnung hatte die Aktie um satte 17 % an nur einem Tag sinken lassen. Das sind Dimensionen, die muss der Marktbeobachter erst einmal verinnerlichen. Es handelt sich um einen großen DAX-Wert, kein Pennystock, wo Kurssprünge üblich sind. Ein Konzern enttäuscht die Erwartungen der Anleger, und die Reaktion fällt so drastisch aus. Egal wie tief eine Aktie zuvor gesunken ist, sie kann weiterhin stark abgeben. Die Ursache ist, dass zuvor die Bewertungen der Unternehmen mit allzu heißer Luft aufgeblasen wurden. Diese entweicht gerade aus den Wertpapieren.

DAX, Tageschart, Stand 10,788 Punkte

Der aktuelle Abverkauf an den Märkten ist nicht überraschend. Er verläuft schon seit dem Frühjahr 2018, nur die Anleger merken es nicht. Es geht in kleinen Schritten abwärts. Immer hofft der Marktteilnehmer, dass der DAX schon bald an die starken Leistungen (der vergangenen Jahre) anknüpfen möge. Doch diese Reaktion kommt nicht. Die Fresenius Aktie hat auf Jahressicht bereits ca. 40 % verloren. Sie ist mit diesem heftigen Kursverlust nicht allein. Covestro und Continental haben in derselben Größenordnung nachgegeben. Heidelberger Cement und Bayer verlieren 38 %. Lufthansa, BASF und die Deutsche Post geben um die 35 % nach. Das sind enorme Kursverluste, die bei Schwergewichten auftreten und zur Vorsicht mahnen sollten. Die Lage für Aktien ist düster.

Im DAX hat der Abverkauf zu einem neuen Tief im Abwärtstrend geführt. Damit bestätigt sich, dass sich der Aktienmarkt fest in den Händen der Verkäufer befindet. Dabei wurde unser Kursziel bei 10.800 Punkten erreicht. Nun sollte es darauf ankommen, wie der Index sich an dieser Stelle verhalten wird. Im Freitagshandel hielt diese Zone dem Verkaufsdruck nicht stand. Damit lässt sich folgender weiterer Kursverlauf antizipieren.

Short Signal ID 2212

Solange der Index unter 10.800 Punkten verbleibt, lautet das nächste Kursziel 10.520 Punkte. An dieser Stelle könnte dann aufgrund eines überverkauften Marktzustandes etwas Kaufinteresse aufkommen, dass den Index wieder in den Bereich bei 11.000 Punkten zurückführen könnte. Dieses Interesse wäre allein aus charttechnischen Aspekten möglich. Fundamental gibt es in den letzten Wochen des Jahres überhaupt keinen Grund Aktien zu erwerben. Ein Fall unter 10.520 Punkte ist ebenfalls möglich, was dann zum Heranlaufen an den Preisbereich bei 10.200 Punkte führen würde.

Im Moment sind die Anleger verschreckt. Sogar große Marktteilnehmer sind in Aufruhr, da sich der Abverkauf an den Märkten nicht aufhalten lässt. Die Lage scheint außer Kontrolle geraten zu sein. Mit jedem neuen Tag drängen die Anleger zum Ausgang und das wiederum führt zu Verkäufen von den verbliebenden Marktteilnehmern. Kein Kurs scheint tief genug zu sein. Kein Preis erscheint kaufenswert. Da sich der Markt zum Jahresende hin bewegt, kann auch ein Sell-Off erfolgen. Ein massiver Kurssturz, der durch eine große Verkaufswelle erzeugt wird. Der Hintergrund ist zum einen die Unsicherheit unter den Anlegern. Noch wichtiger jedoch ist, dass die großen Marktteilnehmer ein Interesse dran haben schlecht laufende Positionen aus den Büchern zu nehmen. Sie könnten geneigt sein, bei vielen Werten plötzlich die Reißleine zu ziehen und sie auf den Markt zu werfen.

Profitieren Sie von fallenden Kursen und nutzen Sie unseren Tradingsignalservice (mehr erfahren).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

P.S. Bleiben Sie informiert. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Share This