Buchtipp

In letzter Zeit ist es ruhiger um die Steinhoff Aktie geworden. Vorbei sind die Momente, an denen die Volatilität hoch war. Neue Meldungen vom Unternehmen gibt es keine, die für Bewegung sorgen könnten. Für Beobachter könnte die aktuelle Phase langweilig erscheinen. Doch für die Aktionäre ist die Situation eine andere. Sie verfolgen den Verlauf ihrer Aktie ganz genau. Ein Ausbruch aus der laufenden Seitwärtsphase wird Bewegung in diese Aktie bringen.

Anleger, die sich in der Vergangenheit Steinhoff Aktien zugelegt haben, haben das mit großen Hoffnungen getan. Zu Beginn einer Kaufentscheidung sind die Absichten immer positiv. Man glaubt eine Aktie günstig zu erwerben und rechnet sich schon aus, wie weit diese steigen kann und wie hoch der Gewinn aussehen könnte. Doch dann kommt es anders und der Anleger ist mit seiner neuen Situation überfordert. Dann beginnt er zu hoffen, dass sich der Verlust wieder verringert. Anstatt zu handeln, wird der Blick gebannt auf den Kursverlauf gerichtet.

Steinhoff, Tageschart, Stand 0,12 Euro

Im Falle der Steinhoff Aktie kann man gut erkennen, wie ein Niedergang einer Aktie ablaufen kann. Der Preis eines Wertpapiers kann immer tiefer sinken. Umso mehr kommt es darauf an, solch ein Minus nicht aufkommen zu lassen. Die beste Variante ist es daher, schon zu Beginn eines Investments einen Verkaufsauftrag mitzugeben, welcher bei Unterschreiten eines Kurses diese (neue) Position verkauft. In dieser Konstellation weiß der Anleger, welches maximale Minus er verschmerzen kann.

Der Blick auf das obige Chartbild zeigt, dass sich die Steinhoff Aktie derzeit in einer Seitwärtsphase befindet. Solange ein Ausbruch nicht geschieht, wird der blutleere Kursverlauf weiter andauern. Es ist jedoch nur eine Frage der Zeit, dass ein Ausbruch auf der Ober- oder Unterseite stattfindet. In diesem Fall wird es zu einem Schub in die Ausbruchsrichtung kommen.

Gelingt ein Sprung über den Preisbereich 0,18 Euro, dann kann eine Bewegung nach Norden beginnen, die ein Kursziel bei 0,24 Euro haben würde. Fällt der Aktienkurs unter die untere Begrenzungslinie bei 0,12 Euro heraus, dann droht ein Abrutschen des Kurses bis 0,07 Euro.

Die Lage bei diesem Wert ist noch immer prekär. Echte Käufer werden sich nicht sehen lassen. Anleger sollten sich feste Marken vornehmen, an denen sie handeln werden. Abwarten ist an der Börse keine gute Lösung (mehr zum Börsenverhalten).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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