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An der Börse brennt es gerade lichterloh. Anleger sind nervös, die Stimmung folglich gereizt und die Verkaufsbereitschaft hoch. Fortlaufend kommt der Aktienmarkt daher unter Druck. Aktienkurse, auch von soliden Unternehmen, geben zum Teil deutlich nach. Viele Augen richten sich nun auf die Türkei und glauben allein die Entwicklung am Bosporus würde den derzeitigen Börsenverlauf beeinflussen. Diese Annahme ist falsch. Wie der Blick auf das große Bild zeigt, verfolgt der DAX ganz eigene Ziele.

Erinnern Sie sich an den Ausbruch der griechischen Schuldenkrise? Griechenland war das Gesicht der damaligen Krise, die sich erst vor wenigen Jahren abgespielt hat. Über ihre Verhältnisse hätte das kleine Land gelebt und nun wären sie Pleite war der allgemeine Tenor. Dabei hatten die meisten europäischen Nationen dieselben Probleme und haben ebenfalls unter einem Schuldenberg geächzt. Dieselbe Ausgangsituation findet sich nun in der Türkei wieder. Sie ist das Gesicht einer beginnenden Währungs- und Schuldenkrise. Auch in diesem Fall, haben weitere Länder ähnliche Probleme, doch alle Augen blicken nur auf die Türkei. Die Schuldenkrise ist wieder da. Manche Marktteilnehmer sagen zurecht, sie war nie weg. Wenn Sie die wichtigen Zusammenhänge besser verstehen möchten, dann empfehlen wir Ihnen das Buch „Verstehen Sie Geld?“ (hier mehr erfahren).

DAX, Tageschart, Stand 12.163 Punkte

Das obige Chartbild zeigt vortrefflich die aktuelle Lage an der Börse. Der Aktienindex DAX arbeitet an einer Trendumkehr. Es handelt sich um die am Markt sehr beachtete Schulter-Kopf-Schulter-Formation (SKS). Ihre Aktivierung steht kurz bevor. Schon jetzt lassen sich Richtungen und Ziele ablesen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass im großen Rahmen Einzelereignisse nur kleine Puzzleteile sind. Es geht demnach nur vordergründig um den Streit zwischen den USA und der Türkei. Viel bedeutender ist der Aspekt, dass sich die Türkei jahrelang ein Wachstum auf Pump geleistet hat. Hier ist wieder der Hinweis auf die vielen Schulden, die unverhältnismäßig hoch waren. Sie kennen das bereits aus anderen Ländern und anderen Zusammenhängen. Schulden wurden mit noch mehr Schulden beantwortet. Das solch eine Reaktion keine Lösung ist, sondern die Probleme nur nach hinten verschiebt, war offensichtlich. Doch solange die Börsen anstiegen, Aktien und Immobilien an Preis hinzugewannen, wollte niemand über diese Risiken nachdenken.

Mit Wucht werden den Marktteilnehmern jetzt die Augen geöffnet. Beim Kursverlauf des DAX erkennt man gut, wie direkt und steil der Index fällt. Der Druck der Verkäufer ist einfach zu groß. Wer kann, der verlässt den Markt und überlässt ihn all denjenigen, die sich der Hoffnung auf bessere Zeiten hingeben. Die Haussephase an den Börsen ist jedoch vorüber, aber nicht jeder will das akzeptieren.

Mit Indikatoren zum Erfolg

Der DAX ist gerade auf dem Weg zu 11.900 Punkten. Dort verläuft die Nackenlinie der angesprochenen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Ein Durchfallen des Index würde sofort zu starken Verschiebungen am Markt führen. Sie ist somit der letzte Halt, bevor eine Trendumkehr schwarz auf weiß vorliegt. Unter den gegeben Umständen ist ein Bruch, und damit die Aktivierung der Trendwende am Aktienmarkt, wahrscheinlich. Danach sollten noch stärkere Verkäufe folgen, wie der Blick auf das obige Chartbild zeigt. Anleger sollten sich jetzt an dem großen Bild orientieren und nicht an den unzähligen Meldungen, die jeden Tag verbreitet werden.

Der Aktienmarkt arbeitet an einer Trendwende. Welche Nachrichten diesen Weg begleiten, ist für die Börse zweitrangig. Wichtig ist, dass es zu Handlungen kommt, die den Index drücken. Das wiederum animiert weitere Gruppen ihre Aktien zu veräußern. Letztendlich fällt der DAX und allein darauf kommt es an.

Wir berichten fortlaufend über die weitere Entwicklung. Gerne informieren wir Sie über neue Analysen zur Börse. Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein (hier geht’s zum Newsletter).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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