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Der DAX muss schwere Verluste einstecken. In Hunderter Schritten geht es deutlich abwärts. Täglich prasseln nun negative Nachrichten auf den Markt ein, so wie die aktuelle Drohung der USA bezüglich Einfuhrzölle auf deutsche Autos. Wichtig für die Anleger ist, dass sich das Marktverhalten gerade grundlegend ändert. Man hofft nicht mehr, man handelt. Anleger suchen daher den Ausgang. Es dominiert die Furcht vor einem deutlich tieferen DAX-Stand.

Im aktuellen Marktumfeld sind Anleger durcheinander. Sie sehen den seit vielen Jahren andauernden Trendverlauf, der aufwärtsgerichtet war, und können sich davon gedanklich nicht lösen. Zu sehr hofft man, dass es die Börse wieder schafft, so wie in der Vergangenheit geschehen, die Kurve zu kriegen und erneut anzusteigen. Diese Hoffnung ist besonders zum Ende von langen Trendphasen zu beobachten. Wer den Hype des Neuen-Marktes zur Jahrtausendwende verfolgt hat, kennt dieses Verhalten. Sehr viele Anleger, die zuvor von dem Anstieg profitiert hatten, verloren ihr Geld danach wieder. Sie verpassten den Ausstieg, nachdem der Trend gedreht hatte.

DAX, Tageschart, Stand 12.579 Punkte

Aktuell ist der Trendwechsel ebenfalls ersichtlich. Die Geldschwemme der Zentralbanken geht zurück, in den USA ist die Zinswende bereits eingeläutet, Konjunkturprognosen werden zurückgenommen und auch Gewinnwarnungen werden ausgesprochen. Immer wieder kann man über Stellenstreichungen lesen, welche die Unternehmen in Planung haben. Solch ein Schritt ist ein klareres Indiz dafür, dass die Geschäfte nicht mehr rund laufen. Die Schwäche beim Gewinn wird durch Einsparungen beim Personal zunächst noch aufgefangen. Doch bei dem nächsten Abschwung wird die schwache Geschäftsentwicklung auch auf den Geschäftsbericht durchschlagen und spätestens dann werden Investoren unruhig. Wie ein Konjunkturabschwung verläuft lesen Sie in dem Buch „Verstehen Sie Geld?“ (hier mehr erfahren).

An der Börse ist es klüger zu handeln, bevor das Offensichtliche auf die Ergebnisse durchschlägt. Denn sobald die Geschäftszahlen die Schwäche der Geschäftsentwicklung verdeutlichen, ist der Aktienkurs bereits im Keller. Umso wichtiger ist es für den Anleger eine Entscheidung zu fällen und zu handeln.

Short Signal ID 2097

Der DAX befindet sich schwer unter Druck. Im obigen Chartbild wurde eine neue abwärtsgerichtete Hilfslinie (HL) eingefügt. Solange der Index unterhalb dieser gestrichelten Linie verbleibt, derzeit bei ca. 12.650 Punkten, ist der Abwärtsdruck stark und dieser sollte den DAX direkt weiter nach Süden drücken. Sein nächstes Ziel ist der Bereich bei 12.450 Punkten und später auch 12.320 Punkte.

Die Anleger, die noch investiert sind, werden von der Wucht der aktuellen Abwärtsbewegung überrascht. Sie halten noch an ihren Aktien fest, obwohl sich die Gewitterwolken deutlich zeigen. Der Hintergrund für den laufenden Trend erklärt sich wie folgt: Bereits Anfang 2018 kam es zu einem starken Kursrutsch, der zunächst in einer Gegenbewegung aufgefangen wurde. Diese Korrektur ist jetzt zu Ende und erfahrene Marktteilnehmer haben in diese hinein ihre Aktien verkauft. Jetzt beeilen sich weitere Anleger, ebenfalls den Aktienmarkt zu verlassen. Wenn das zu viele gleichzeitig vorhaben, dann ist selbstverständlich der Druck hoch und ein starker Trend etabliert sich.

Die Börsen geraten in unruhiges Fahrwasser. Wir behalten den Kursverlauf des DAX im Auge und informieren Sie über aktuelle Analysen. Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein (hier geht’s zum Newsletter).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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