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Der Aktienmarkt kommt schwer unter die Räder. Mit einer unglaublichen Wucht werden die Kurse nach unten gedrückt. Kurslücken zeigen sich im Chartbild. Solch eine Situation visualisiert deutlich, dass die Anleger aus dem Markt flüchten. Diese Reaktion ist ihnen auch nicht zu verdenken, denn die Risiken an der Börse überwiegen klar. Nur die Begründung für den Abverkauf, die ist nicht ganz richtig, wie die nachfolgende Erklärung zeigt.

Es vergeht nun kein Tag, an dem der Handelskrieg der USA gegen den Rest der Welt nicht thematisiert wird. Auch heute wieder ist eine Prüfung der USA im Gange, wie man chinesische Waren im Wert von vielen Milliarden Dollar mit Zöllen belegen kann. Lange hat man von einem drohenden Handelskrieg gesprochen, doch es droht keiner mehr, er ist schon längst Realität. Anleger verkaufen aber nicht allein deswegen ihre Aktien, wie man häufig vorschnell hört. Es geht hier um einen grundlegenden Richtungswechsel.

DAX, Tageschart, Stand 12.595 Punkte

Unser erstes Kursziel bei 12.600 Punkten, wie in dem Beitrag „DAX-Ausblick: Vorsicht Falle!“ erläutert, wurde heute am Vormittag erreicht. Das ging sehr schnell. Manch ein Anleger ist überrascht. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Problematik der Handelshemmnisse in der letzten Woche genauso bekannt war, wie diese Woche auch. Damit relativiert sich der Fokus, die alleinige Ursache für den laufenden Abverkauf beim Thema US-Handelskrieg zu suchen. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich der Markt in einer großen Trendwendephase befindet. Der Bullenmarkt geht nämlich zu Ende.

Anleger wollen die Börse verlassen, weil sich die Chancen bei einem Aktieninvestment stark verringert haben. Die Unternehmensergebnisse haben ihren Zenit bereits überschritten, die Konjunktur knickt ein. Warum sollte in solch einem Umfeld noch jemand in Aktien investiert sein? Jeder, der die brisante Lage erkannt hat, ist nun froh, seine Wertpapiere an jemand anderen weitergeben zu können.

Short Signal ID 2094

Der Hauptgrund für den DAX-Crash, so wie er sich gerade zeigt, ist demnach, dass die Marktteilnehmer den Aktienmarkt dauerhaft verlassen wollen. Sie kehren der Börse den Rücken. Sie wollen ihre Gewinne sichern und ihr Kapital an die Seitenlinie bringen. Diese Gruppe wird nun dem Abverkauf zusehen und dann auf tieferem Niveau wieder Einstiegsgelegenheiten suchen.

Damit kommen wir auch zum aktuellen Chartbild. Noch vor zwei Handelstagen notierte der DAX knapp unter 13.200 Punkten und heute Morgen schon bei 12.600 Punkten. Das sind 600 Punkte Verlust in solch kurzer Zeit. Mit dem Erreichen des ersten Kursziels bei 12.600 Punkten kann es nun zu einer kleineren Gegenreaktion kommen. Diese Aufwärtsreaktion kann den Bereich bei 12.800 / 12.833 Punkten erreichen. Die beschriebene Aufwärtsbewegung fällt aus, wenn der DAX unterhalb von 12.590 Punkten notiert. Das zweite Kursziel für den Index lautet 12.000 Punkte.

Anleger müssen dem Abverkauf nicht tatenlos zusehen. Mit folgenden Dienstleistungen lässt er sich nutzen.

Einmal am Tag (persönlich): unser DAX-Signal (zum Signal-Trading).

Mehrmals täglich (automatisiert): verfolgen Sie den DAX-Trend (zum Indikatoren-Trading).

Die wirkliche Ursache für den massiven Kursverlust ist in der technischen Analyse zu finden. Der DAX arbeitet im großen Chartbild eine Schulter-Kopf-Schulter Umkehrformation aus. Wir werden dieses Trendwendemuster analysieren und entsprechende Kursziele vorstellen. Tragen Sie sich in unseren Verteiler ein und lassen sich über den neuen Beitrag informieren (hier geht’s zum Newsletter).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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