Buchtipp

Der DAX hält sich wacker in der Nähe der 13.000 Punkte Marke. Anleger lassen sich nicht von den politischen Schwierigkeiten einschüchtern. Auch Gewinnwarnungen stören nicht, ganz im Gegenteil. Nach dem Motto, der Profit hat immer recht, werden Aktienkurse getrieben und der wichtige Blick über den Tellerrand hinaus vermieden. Die kommende Woche ist sehr wahrscheinlich die letzte, in der das aktuelle Niveau noch verteidigt werden kann. Das hat seinen Grund.

An der Börse wird häufig nach großen und kleinen Marktteilnehmern unterschieden. In der Regel sind es die Privatanleger, die zu den kleinen Fischen gehören. Das wirklich große Kapital wird von den großen Marktteilnehmern (Banken, Versicherungen, Firmen, Fonds usw.) bewegt. Diese institutionellen Anleger haben manchmal Ziele. Eines davon ist am kommenden Freitag um 13 Uhr. Dann verfallen Optionen und Termingeschäfte auf die DAX-Familie (großer Hexensabbat). Geht es nach den großen Investoren, dann sollte der DAX zu dieser Zeit im Bereich bei 12.950 / 13.000 Punkte notieren.

DAX, Tageschart, Stand 12.766 Punkte

Der DAX arbeitet noch immer an seiner großen Umkehrformation. Im Rahmen einer Schulter – Kopf – Schulter Formation sollte ein längerer Richtungswechsel eingeschlagen werden. Im Tageschart, siehe obiges Chartbild, sollte eine Hilfslinie (HF) beobachtet werden. Sobald diese gebrochen wird, würde eine Abwärtsbewegung ihren Anfang nehmen. Bisher konnte der Bereich bei 12.700 Punkten verteidigt werden.

In der kommenden Woche sollte es noch ein letztes Mal zu einem Kursanstieg bis in den Bereich bei 12.950 Punkten kommen. Ein kurzzeitiges Überschießen der oberen Begrenzungslinie des Trendkanals ist dabei möglich. Die Ursache für solch eine Kursbewegung ist der Wunsch der großen Marktteilnehmer einen Abrechnungskurs bei ca. 12.950 Punkten im DAX zu erhalten. Diese Absicht der Großen ist solange gültig, solange der Aktienmarkt normal verläuft. Dann lassen sich Kurse schieben, so wie das in der Vergangenheit schon öfter zu verfolgen war. Eine Ausnahme ist, wenn sich belastende Faktoren für die Börse zeigen, die ein schnelles Handeln erfordern. Dann rückt das Abrechnungsniveau in den Hintergrund.

Short Signal ID 2086

Anleger sollten die Hilfslinie im obigen Chartbild weiterhin beobachten. Solange diese nicht gebrochen wird, kommt es zu einer letztmaligen Aufwärtsreaktion. Dieser Anstieg sollte, fast schon wie zufällig, fünf Tage benötigen und am Ende der Woche das gewünschte Kursniveau erreichen.

Sind die angesprochenen Optionen und Terminkontrakte abgerechnet und ausgelaufen, dann wird es spannend um den DAX. Denn dann ist er befreit von äußeren Zwängen und kann dann seine, noch im Wartemodus befindliche, Abwärtsbewegung in Angriff nehmen.

Wir begleiten den weiteren Werdegang des DAX und berichten über die nächsten Kursziele. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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