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Der DAX hat ein Kursniveau erreicht, an dem die Luft dünn für eine Fortsetzung des Anstiegs wird. Das liegt vor allem daran, dass die ausgewiesenen Notierungen der Leistungsfähigkeit der Unternehmen nicht entsprechen. Der Index notiert somit zu hoch ist eine Schlussfolgerung, die die Anleger unbedingt beachten sollten. Es ist daher anzunehmen, dass in der weiteren Berichtssaison ein steigender Goldpreis und die Stärke des Euros den DAX zu einer Abwärtsbewegung drängen werden.

Derzeit zeigt sich der Aktienmarkt so, als ob geopolitische Fragen gelöst wären und der Streit um Handelshemmnisse kein Thema mehr ist. Außerdem wiederholt man die endlose Wachstumsstory am Markt, die durch die Umsatz- und Gewinnwarnungen bereits erste Kratzer erhält. Anleger sollten sich am Währungspaar EUR/USD und am Goldpreis orientieren. Beides sind hilfreiche Hinweisgeber, dass sich die Probleme des Marktes nicht in Luft aufgelöst haben. Besonders aus europäischer Sicht wird solch ein Umstand Konsequenzen für die Börsen haben.

DAX, Tageschart, Stand 12.540 Punkte

In den Medien wird immer wieder der Kursbereich bei 12.600 / 12.660 Punkten herumgereicht. Wird es der Index schaffen, über diese Zone zu klettern oder nicht, ist dabei die Frage, auf die es bald eine Antwort geben wird. Anleger hoffen bisher noch und warten mit dem Verkauf der eigenen Aktien.

In der kommenden Woche ist es wahrscheinlich, dass zumindest ein Versuch unternommen wird, die obere rote gestrichelte Begrenzungslinie zu erreichen. Dieser Versuch steht jedoch unter dem Deckmantel, dass er gar nicht nachhaltig ausgelegt ist. Es handelt sich schlicht um einen Test der Meinung der Markteilnehmer. Man will sehen, wie es um den Gemütszustand auf diesem wichtigen Kursniveau steht.

Short Signal ID 2054

Damit lässt sich schlussfolgern, dass spätestens im Bereich bei 12.660 Punkten die Verkäufer das Ruder wieder übernehmen werden. Es sollte zu einem direkten Abprall der Kurse kommen. Bisher, und das lässt sich im Chartbild ebenfalls erkennen, zirkuliert der DAX innerhalb eines fallenden Trendkanals. Somit sollte es nach dem beschriebenen Abprall zu sinkenden Notierungen bis in den Bereich bei 12.250 Punkten kommen. Je nachdem wie stark der Abwärtsdruck sein wird, sind auch tiefere Kurse bei 12.000 Punkten möglich.

Die beschriebene Abwärtsbewegung ist deshalb von Bedeutung, da daraus Rückschlüsse gewonnen werden können, ob der Markt die Stärke für einen erneuten Anstiegsversuch haben wird. Fällt die Reaktion der Käufer schwach aus, dann ist durchaus auch mit tieferen Kursen über den Sommer zu rechnen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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