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Die Steinhoff Aktie fällt und fällt. Manch ein Anleger hält diese endlose Kursschwäche nicht mehr aus und verkauft entnervt seine Anteile. Dabei kann den Marktteilnehmern kein Vorwurf gemacht werden. Diejenigen, die ihr Geld an der Seitenlinie haben, die werden keine Steinhoff Aktien kaufen wollen. Warum auch? Es gibt bessere Alternativen. Und all diejenigen, die sich zu einem Investment haben verleiten lassen, die sind nun in Not und bangen um ihr Geld.

Das Dilemma für den Anleger ergibt sich aus dem Festhalten an Aktien, die ihm den Schlaf rauben. Entgegen der allgemeinen Meinung kann ein Aktionär seine Anteile jederzeit verkaufen. Er kann sich also seiner schwachen Aktien entledigen. Der Vorteil: Verluste werden begrenzt und zudem hat man dann mit den Problemen des Unternehmens nichts mehr zu tun. Die Problematik für den Anleger rührt daher, dass der Verkauf nicht rechtzeitig, nämlich mit kleinen Verlusten erfolgt, und später traut er sich nicht mehr, das große Minus zu realisieren.

Steinhoff, Tageschart, Stand 0,187 Euro

Bereits in einem vorherigen Beitrag „Steinhoff: Das Geld ist weg“ zu diesem Wert wurde auf das Risiko hingewiesen, in einer Aktie investiert zu sein, die kein Potenzial besitzt. Egal wie man die Lage rund um dieses Unternehmen dreht und wendet. Für neue Käufer drängt sich derzeit kein Engagement auf. Doch genau dieses braucht es, damit der Aktienkurs auf die Beine kommt.

Ansonsten passiert genau das, was sich seit Wochen verfolgen lässt: der Kurs dümpelt stetig nach Süden. Als Anfang März der Bereich bei 0,33 Euro aufgegeben wurde, da wäre Handeln klug gewesen. Wie man im obigen Chartbild erkennen kann, haben sich andere Anleger in diesem Moment von ihren Anteilen getrennt. Langsam und stetig, ging der Abverkauf weiter. Auf diesem Weg wurde auch der Preisbereich bei 0,25 Euro unterschritten. Aktuell notiert die Aktie bei 0,187 Euro. Ohne signifikante Besserung der Chartsituation wird das Sinken des Kurses auch so weitergehen.

Anleger sind in eine Situation geraten, in der sie nie (wieder) sein wollten, nämlich in einem Wert gefangen zu sein, der ihnen nur Verluste beschert. So soll eine Aktieninvestition nicht sein. An der Börse ist der Aspekt der Verlustbegrenzung elementar. Egal wie viel Chancen auf den Anleger warten und wie gut Nachrichten klingen mögen, es kann immer anders kommen. Umso wichtiger ist es, aus einer Aktie heraus zu sein, bevor die Lage kritisch wird.

Wer an der Börse erfolgreich sein will, der muss verstehen, wie sie funktioniert. Wir empfehlen das Buch „Verstehen Sie Geld“ (bei amazon ansehen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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