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Der DAX beginnt den Handelstag unter starkem Druck. US-Präsident Trump hat weitere Strafzölle gegen China angekündigt. Der Handelskrieg wird damit immer stärker angefacht. Die Chinesen haben bereits Vergeltung angekündigt. Solch eine Ausgangslage lastet auf den Kursen, denn Anleger sind verschreckt und ziehen sich aus dem Markt zurück. Der deutsche Leitindex erreicht jetzt eine wichtige Unterstützungszone, dessen Bruch nun sehr wahrscheinlich wird.

Wenn sich zwei Großmächte streiten, dann bleibt das nicht ohne Folgen. Besonders nicht für den Aktienmarkt, der doch am meisten von einem freien Handel profitiert. Nachdem die USA den Streit erneut angefacht hat, meldet sich die chinesische Seite bereits und plant diesmal US-Flugzeuge und Autos mit Strafzöllen zu belegen. Auch chemische Produkte sollen auf der Liste sein. Während die chinesische Seite im ersten Anlauf nur symbolisch gehandelt hat, werden nun andere stärkere Maßnahmen vorgenommen, die die US-Wirtschaft treffen werden. Die Anleger an den Börsen gehen in Deckung.

DAX, Tageschart, Stand: 11.874Punkte

Für einen kurzen Moment sah es so aus, als könne der Index den Bereich bei 12.000 Punkten verteidigen und damit eine Schleife auf der Oberseite drehen. Diese Chance wurde direkt heute Morgen eliminiert. Sofort legten die Kurse den Rückwärtsgang ein und unterboten die Zone bei 11.986 Punkten, die als Bedingung für steigende Notierungen galt. Damit drehten die Trendpfeile nach Süden.

Nun überwiegt die Erkenntnis aus dem Tageschart, dass der DAX weiter auf dem Weg nach Süden ist. Erneut ist er dabei an die wichtige Unterstützungslinie bei 11.860 Punkten herangelaufen. Jetzt werden sich die Käufer und die Verkäufer messen müssen. Da sich der Index bisher von diesem Bereich nicht lösen konnte, besteht die Gefahr eines Kurseinbruchs. Dieser würde an Fahrt gewinnen, wenn auch der Bereich bei 11.830 Punkten unterschritten wird. Das Kursziel lautet 11.500 Punkte.

Trendbeginn um 09:00 Uhr

Anleger sind nun in Sorge. Käufer halten sich zurück, während die Verkäufer zunehmen. Diese Kombination ist gefährlich, da sie zu einer Schieflage im Markt führt. Es kommt zu stärkeren Kursschüben, da die Aufträge im Ungleichgewicht sind. Zu sehr überwiegen die Verkaufsaufträge. Immer deutlicher muss dann der Preis je Wertpapier gesenkt werden und das hat auch Auswirkungen auf die Indizes.

Unterhalb von 11.920 Punkten ist der DAX akut gefährdet, um weiter nachzugeben. Bereits der Kursbereich bei 11.893 Punkten sollte eine laufende Gegenbewegung hemmen. Spätestens am Nachmittag kommt es zum Showdown, wenn auch der US-Markt eröffnet. Anleger haben nun das Thema Handelskrieg als Schreckenszenario auserkoren. Jede neue Nachricht zu diesem Thema, die den Anlegern nicht gefallen wird, wird zu neuen Marktreaktionen führen.

Die Börsen waren heiß gelaufen. Es folgt jetzt eine Abkühlung, die sich noch in ihrer Ausarbeitung befindet. Wir halten Sie über neue DAX-Einschätzungen auf dem Laufenden. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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