Indikatoren-Trading

Die Deutsche Bank Aktie kennt wieder einmal nur einen Weg und der ist abwärts. Aktionäre schimpfen über die schlechte Performance ihrer Aktie, die schon seit Jahren anhält. Niemand scheint mehr Interesse an diesem Wert zu haben. Warum auch? Während die Risiken nicht enden wollen und die Führung nicht stark genug zu sein scheint, um die Probleme des Unternehmens zu bewältigen, gibt es auf der Chance Seite zu wenig, als das sich Investoren beeilen müssten.

Als hat man nicht Probleme genug, wird nun die Tage auch das Gerücht herumgereicht, die Deutsche Bank wolle ihren derzeitigen Chef John Cryan auswechseln. Bei einem andern Unternehmen hätte solch eine Nachricht wohl nicht zu solcher Unruhe geführt. Nicht so bei der größten deutschen Bank. All zu viele Gruppen sind mit der Entwicklung der Bank nicht zufrieden. Die Gerüchte besagen auch, dass sich potenzielle Nachfolger schwer finden lassen. Wen wundert es.

Deutsche Bank, Tageschart, Stand 11,35 Euro

Was ein verkorkstes bisheriges Aktienjahr 2018 für die Deutsche Bank Aktie. Direkt seit Jahresbeginn geht es abwärts. So als hätten die Investoren nur auf die Startglocke gewartet, um dann als aller erstes die Aktien der Deutschen Bank zu verkaufen.

Eine wichtige Supportlinie verlief im Bereich bei 15 Euro. Wäre es den Käufern gelungen, diesen Bereich zu verteidigen, wäre das bisherige Jahr wohl anders verlaufen. Doch er wurde aufgegeben. Der Aktienkurs fiel weiter und je deutlicher die Abgaben wurden, umso geringer wurde das Interesse an diesem Wert. Ohne Nachfrage kommt kein Aktienkurs auf die Beine und so sieht auch das Chartbild aus. Der Kurs fällt Stück für Stück immer tiefer.

Jetzt ist der Preisbereich bei 11 Euro erreicht worden. Manch ein Anleger hofft, es würde nicht schlimmer werden können, doch danach sieht es nicht aus. Unterhalb von 13,50 Euro zeigt der Trendpfeil nach Süden. Unterhalb von 15 Euro stehen die Ampeln auf Gelb. Egal wie man es dreht und wendet, es gibt kaum Gründe, warum sich das schwache Blatt wenden sollte.

Wahrscheinlich ist daher ein weiteres Absinken des Kurses. Zunächst unterhalb von 10 Euro und später auch unter das letzte Verlaufstief bei 8,83 Euro. Damit wäre ein neues Tief spruchreif. Je mehr Anleger entnervt das Handtuch werfen, respektive ihre Aktien verkaufen, umso stärker der Kursverfall. Es braucht einen wirklichen Grund, damit sich die trübe Meinung der Anleger wandelt. Ohne solch einen Aufhänger sind neue Tiefs naheliegend.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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