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An der Börse macht sich gerade Panik breit. Das ist nicht verwunderlich, da immer größere Probleme auf die Anleger zukommen, auf die man heute noch keine Antwort weiß. Wer kann, der verlässt den Markt. Das drückt die Kurse und zwingt den DAX, auf ein neues Jahrestief zu fallen. Aktien hatten eine acht Jahre andauernde Haussephase. Nun ist ihre Zeit vorüber. Anleger sollten sich diesem Zeitenwandel nicht wiedersetzen, denn der Markt könnte noch tiefer fallen.

In der letzten Handelswoche haben die Anleger einen entscheidenden Moment durchlebt. Sie haben realisiert, dass sie bei der Beurteilung der Marktlage einen Fehler gemacht haben. Sie haben weder den ersten Kurseinbruch als Warnsignal interpretiert und noch die darauffolgende Aufwärtsreaktion beim DAX zum Verkauf ihrer Wertpapiere genutzt. Und nun schaut man dem laufenden Kurseinbruch gebannt zu und hofft auf positive Nachrichten. Doch woher sollen diese kommen? Und wer sollte in diesem Umfeld noch in Aktien investieren wollen? Ganz im Gegenteil.

DAX, Tageschart, Stand 11.886 Punkte

Die neue Woche steht unter einem schlechten Stern. Die Mutlosigkeit der Anleger sollte weiter zunehmen. Es gibt nur einen einzigen Grund warum die Kurse, zumindest vorübergehend, steigen könnten. Und der liegt darin, dass der Markt stark überverkauft ist. Zudem notiert er an dem wichtigen Bereich bei 11.860 Punkten. Hier könnte, und dabei ist der Konjunktiv zu unterstreichen, etwas Nachfrage aufkommen.

Sollte dieser Weg beschritten werden, also der Index verbleibt oberhalb von 11.860 Punkten, dann kann eine Korrekturphase einsetzen, die den DAX bis in den Bereich bei 12.200 Punkten ansteigen lässt. Sofort sollten an dieser Stelle wieder die Verkäufer das Ruder übernehmen und den Index erneut an die angesprochene Unterstützungslinie drücken. Diesmal sollte dann der Bruch erfolgen und der Index im ersten Schritt bis 11.510 Punkte sinken.

Eine höhere Wahrscheinlichkeit besteht für den alternativen Weg, der nicht minder spannend sein wird. Dieser lautet, dass der DAX die neue Woche sofort schwach beginnt und mit einer Kurslücke nach unten eröffnet. Es kommt dann sofort zum Bruch der Unterstützungslinie bei 11.860 Punkten. In der Folge nehmen die Verkäufe stark zu, da sich automatische Aufträge unterhalb dieses wichtigen Bereiches befinden sollten. Die Panik nimmt zu.

Short Signal ID 2033

Für viele Anleger ist die aktuelle Phase völliges Neuland. Sie haben in all den letzen Jahren niemals solch heftige Kursverluste erlebt. Sie wissen schlicht nicht damit umzugehen, dass Aktienkurse fortlaufend sinken können. Die Börse ist eben keine Einbahnstraße, wie sich jetzt wieder zeigt.

Die gute Zeit für die Aktienmärkte endet gerade. In der weiteren Zukunft werden sich die Anleger mit Krisen und mit Verlusten auseinandersetzen müssen. Anleger, die auf Kredit gekauft haben, werden aus ihren Positionen gedrängt werden. Das Interesse an Aktien wird abnehmen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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