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Wer in die Aktien von Steinhoff International investiert hat, der macht eine schwere Zeit durch. Im Dezember kam es zu einem Kurseinbruch, von dem sich die Aktie bisher nicht erholt hat. Alles warten und hoffen auf bessere Zeiten, hat nichts genutzt. Und nun steht der Anleger vor einem Scherbenhaufen. Über dem investierten Geld des Anlegers schwebt nun das berühmte Damoklesschwert. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Unausweichliche eintritt.

An der Börse gibt es immer wieder solche Fälle. Eine Aktie bricht heftig ein. In diesem Fall war ein Bilanzskandal der Hintergrund gewesen. Wer keine Stopporder im Markt hatte, die sicherlich zu einem schlechten Kurs ausgeführt worden wäre, der ist nun mit seiner Position immer tiefer ins Minus gerutscht. Auch diejenigen, die sich als Schnäppchenjäger getarnt hatten und günstig einige Aktie aufgesammelt haben, haben nichts zu lachen. Auch deren Position ist im Minus.

Steinhoff, Tageschart, Stand 0,389 Euro

Im obigen Chartbild ist der Kurseinbruch Anfang Dezember 2017 gut zu erkennen. Von 3,50 Euro fiel die Aktie wie ein Strich auf 0,50 Euro. Hier erkennt man erneut, wie schnell sich die Situation an der Börse verändern kann. Gestern war man noch im Besitz einer „guten“ Position, die auf den anderen Tag nichts mehr wert ist.

Anleger, die noch nicht ausgestiegen sind, und nun auf gute Nachrichten warten, haben es schwer. Woher soll eine rettende Meldung kommen? Sie hoffen dennoch weiter. Foren werden durchforstet, in der Absicht eine Meldung aufzufangen, die das Blatt vielleicht wenden könnte.

Der Aktienkurs kommt nicht mehr auf die Beine, wie der Kursverlauf der letzten Wochen zeigt. Gäbe es irgendeinene Nachricht, die eine eine Besserung der Lage zur Folge hätte, sie wäre schon längst verkündet worden. So aber geht es täglich ein wenig weiter abwärts, bis die Aktie auf „null“ fällt. Dann ist das Geld des Anlegers weg.

Aber nicht nur um das Geld des Anlegers steht es schlecht. Auch Unternehmen, die sich zu sehr auf Fremdkapital verlassen, kommen gelegentlich in Gefahr. Denn in einer Krisenlage erhält dieses kein frisches Kapital mehr. Ohne das Geld eines Verleihers (z. B. Bank) stocken die betrieblichen Kreisläufe. Die Krise verschärft sich.

Eine hohe Verschuldung ist weder in Unternehmen noch im privaten Bereich sinnvoll. Den Grund erfahren Sie hier (zum Tipp).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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