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Der DAX befindet sich in schwierigem Fahrwasser. So langsam schwinden nämlich die Hoffnungen auf eine Jahresendrallye. Investoren verkaufen deshalb ihre Wertpapiere. Einigen Marktteilnehmern dämmert bereits, dass die überlange Anstiegphase womöglich beendet ist. Wer jetzt schnell reagiert und seine Aktien verkauft, der bekommt noch einen guten Preis. Wer zögert, der muss sich mit deutlich niedrigeren Kursen zufriedengeben müssen. Handeln ist gefragt.

In den Nachrichten werden die Anleger derzeit mit Meldungen konfrontiert, dass zum Beispiel ein fester Euro (jetzt bei ca. 1,18 USD) den DAX bremsen würde. Solch eine Nachricht wird dem aktuellen Marktzustand nicht gerecht, denn was wird der Aktienmarkt machen, wenn die Gemeinschaftswährung bei 1,25 USD notiert, denn das ist ihr nächstes Kursziel. Viel naheliegender ist die Erkenntnis, dass die überlange Anstiegsphase beim zuletzt gesehenen Allzeithoch (13.525 Punkte) beendet wurde. Daraufhin begann eine erste Abverkaufsbewegung, die nun immer mehr Marktteilnehmer zum Veräußern ihrer Aktien bewegt.

DAX, Tageschart, Stand 12.991 Punkte

Das Komplizierte an der Börse ist die Einschätzung, ob eine Bewegung eine neue Anstiegsphase ist bzw. ob sie nur eine kurze Reaktion (auf die vorausgegangene Bewegung) ist, die dann wieder von der Hauptrichtung abgelöst wird. Zwischen diesen beiden Möglichkeiten muss sich der Anleger entscheiden und kann daraus entsprechende Handlungsschritte ableiten.

Beim Blick auf das obige Chartbild wird folgende Interpretation angenommen. Aufgrund des heftigen Kursrückgangs von 13.525 Punkten auf 12.847 Punkte ist diese als erste Abwärtsbewegung einzuordnen. Im alternativen Korrekturfall hätte dieser Rückgang weniger deutlich ausfallen müssen. Folglich ergibt sich, dass die Aufwärtsbewegung der letzten Tage (von 12.847 Punkten auf 13.209 Punkte), eine Gegenreaktion war. Mit dem Abverkauf am gestrigen Tag und der heutigen Kurslücke nach Süden kann angenommen werden, dass sich der DAX nun wieder in der Hauptrichtung nach Süden befindet.

Short Signal ID 1949

Aktuell versuchen wartende Käufer, den Kursrückgang für sich zu nutzen. Diese Gruppe betrachtet solch eine Gelegenheit als Chance. Sie kaufen daher (angeblich) günstig ihre Aktien und können mit diesem Schritt den morgendlichen Kursverlust wettmachen. Dennoch, auf Tagesbasis betrachtet, lautet die Hauptrichtung abwärts. Daraus ergibt sich für die kommenden Tage ein Zielbereich bei zunächst ca. 12.500 Punkten.

Diese Zone ist jedoch ein Mindestziel, wahrscheinlich ist, dass noch tiefere Notierungen angesteuert werden. Wir informieren unsere Leser, sobald sich das Chartbild konkretisiert. Tragen Sie sich in den Verteiler ein (zum Newsletter).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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