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An der Börse ist eine seltsame Situation entstanden. Der Markt handelt nicht mehr. Sie haben richtig gelesen, dass was der Aktienmarkt eigentlich machen soll, funktioniert gerade nicht. Am Kursverlauf des DAX kann man die mangelnde Bewegung gut beobachten. Für Stunden kann sich der Index innerhalb kleinster Ranges aufhalten, unfähig sich für eine Richtung zu entscheiden. Dabei ist Stillstand nicht, was an der Börse passieren sollte. Lange kann das nicht gut gehen.

Die Kurse klemmen. So kann man den Kursverlauf diese Woche beschreiben. Nur zu Handelsbeginn oder zur US-Eröffnung kommt etwas Leben in die Notierungen, ansonsten herrscht Stillstand. Immer mehr Handel findet über Computer statt. Diese sind darauf programmiert zu handeln, wenn etwas geschieht. Doch was passiert, wenn nichts passiert? Ohne den ersten Schritt folgt keine Entscheidung, ohne Entscheidung keine Transaktion. Also steht alles still.

DAX, Stundenchart, Stand 12.549 Punkte

Trotz luftiger höhen wollen die Börsenkurse aktuell nicht fallen. Solange niemand den Anfang macht, solange jeder an seinen Aktien festhält und sich immer neue Anleger finden, die Wertpapiere erwerben wollen, solange kommt es nicht zu sinkenden Notierungen. Das ist in sich nicht logisch, denn die Börse ist keine Einbahnstraße. Genau diesen Eindruck vermittelt sie gerade.

Derzeit gibt es nichts, was dem Markt bzw. die Anleger verschrecken könnte. So scheint es jedenfalls. Naturkatastrophen wie jetzt in Mexico oder in Florida nicht. Auch das bevorstehende Referendum in Spanien, wo es um die Abspaltung Kataloniens geht, auch nicht. In anderen Zeiten hätten sich Anleger Sorgen gemacht. Nicht aber jetzt. Sogar die offene Drohung der Vernichtung von Nordkorea durch US-Präsident Trump lässt niemanden seine Aktien verkaufen.

Sogar die Diskussion über eine Straffung der Geldpolitik durch FED und EZB lässt keinen Aktionär aus der Ruhe geraten. Dabei ist die Börse kein Ruhekissen, sondern ein Haifischbecken. Davon ist in der letzten Zeit jedoch wenig zu sehen.

Unser Signalservice

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Heute Vormittag kam es im Tagesverlauf zu einem Fehlausbruch auf der Oberseite. Er wurde mit schnell sinkenden Notierungen quittiert. Dieser erste Kursrutsch konnte aufgefangen werden. Sofort ging der Markt wieder in den Lethargiemodus über.

Am Nachmittag wird es nun spannend. Solange der DAX nicht über den Bereich bei 12.560 Punkten hinauskommt, sollte sich der Index auf den Weg zu 12.480 Punkten machen. Dort verläuft eine steigende Trendlinie, die sich beweisen muss. Sollte diese nicht halten, dann liegt das nächste Kursziel bei 12.350 Punkten.

Derzeit scheint der Markt unzerstörbar zu sein. Doch der Eindruck trügt. Es wird spannend sein, welchen Grund die Anleger als Vorwand nehmen werden, um sinkende Notierungen zu rechtfertigen. Wir informieren Sie über neue DAX-Einschätzungen durch unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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