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Der Goldpreis kann in den letzten Wochen deutlich ansteigen. Diese Aufwärtsbewegung geht mit einem schwächeren Aktienmarkt einher, was die Schlussfolgerung nahelegt, dass Umschichtungen im Gange sind. Anleger wechseln von Aktien zu den Edelmetallen. Dieser Schritt ist auch sinnvoll, wenn man von einem Ende des Aktienbooms ausgeht. Die Edelmetallinvestoren sind sich sicher, dass dieser begonnene Anstieg erst der Anfang ist und trauen dem Goldpreis deutlich höhere Notierungen zu.

In den Medien werden Zusammenhänge häufig einfach geschlussfolgert. Wenn der Aktienmarkt steigt und die Edelmetalle im Kurs fallen, dann hat die Risikoneigung der Anleger zugekommen, laute eine Form der Erklärung. Umgekehrt spricht man von vorsichtigen Marktteilnehmern, die sich in den sicheren Hafen Gold flüchten. So leicht sollte man die Korrelation zwischen Aktienmarkt und Goldpreis jedoch nicht interpretieren. Wahrscheinlich ist nämlich eine größere Kapitalbewegung, die sich noch im Anfangsstadium befindet.

Goldpreis, Tageschart, Stand 1.337 USD/uz

Aktuell wird die politische Krise mit Nordkorea als Grund für den Anstieg des Goldpreises genannt. Wäre es nicht das kommunistische Land, die Medien hätten einen anderen Aufhänger gefunden. Richtig ist jedoch, dass der Goldpreis bereits seit Wochen an einer Trendwende gearbeitet hat, diese abschloss und folglich nun zu einem kräftigen Anstieg übergegangen ist. In dem Beitrag „Gold-Ausblick: Die Lage ist nicht hoffnungslos“ wurde bereits im Juli auf das erste Ziel bei 1.374 USD hingewiesen.

Dieses genannte Kursziel wird in Kürze erreicht werden. Daher ist es wichtiger sich über die weiteren Aussichten Gedanken zu machen, denn die Investoren werden mehr wollen. Diese Erwartungshaltung ist nach Jahren der Zurückhaltung auch verständlich.

Mit Blick auf das größere Chartbild sehen die Kursziele folgendermaßen aus. Nachdem das Ziel bei 1.374 USD erreicht wird, folgt 1.433 USD, danach 1.532 USD und später auch 1.795 USD. Solche ambitionierten Kursziele mögen auf manchen Betrachter zunächst befremdlich wirken, vor allem auch, weil mit dem Goldpreis in den letzten Jahren nicht viel zu gewinnen war. Doch besonders der Fakt, dass die Marktteilnehmer dem Aktienmarkt den Rücken kehren, welcher auch schon acht Jahre boomt, spricht für das gelbe Edelmetall. Das viele Geld muss bekanntlich wohin.

Auch die unzureichende Aufarbeitung bzw. Lösung der Finanzkrise wird bald wieder deutlicher zutage treten. All die ungelösten Probleme werden die Investoren in den Goldhafen lenken, was wiederum für steigende Notierungen spricht. Einen realistischen Ausblick, wie es mit der Finanzkrise weitergehen wird, lesen Sie in dem Buch „Verstehen Sie Geld?“ (hier ansehen bei Amazon).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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