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Der Finanzmarkt kommt in Bedrängnis. Die Aktienkurse beginnen zu sinken und der DAX lässt Federn. Hinzu kommt, dass diese Woche ein tieferes Tief markiert wurde. Solch ein Verhalten visualisiert einen neuen Abwärtstrend. Marktteilnehmer werden nun nicht mehr Chancen im Markt suchen, sondern vermehrt den Blick auf die Risiken richten. Solch ein Stimmungswandel wird Folgen für die kommende Zeit und den Kursverlauf des DAX haben. Anleger sollten jetzt handeln.

Ernüchterung macht sich gerade am Aktienmarkt breit. Die schlichte Erkenntnis: Aktien können also doch noch im Preis fallen. Diese Erfahrung ist deshalb neu, da die Anleger für eine sehr lange Zeit die Anlageform Aktie als alternativlos erachtet haben. Damit wurde jede Form eines dauerhaften Kursrückganges ausgeschlossen und was noch wichtiger ist, die Risiken am Aktienmarkt wurden fast schon fahrlässig ignoriert. Nun wendet sich das Blatt und die meisten Anleger schauen gebannt zu, statt zu handeln.

DAX, Tageschart, Stand: 12.240 Punkte

Im obigen Chartbild ist gut zu erkennen, wie der DAX immer mehr unter Druck gerät. Der Preisbereich bei 13.000 Punkten hat sich als zu schwer herausgestellt. Zunächst kündigte eine Keilformation rechtzeitig einen Richtungswechsel an. Ein Fehlausbruch beendete dann jedwede Hoffnung auf steigende Notierungen. Es galt sich an unteren Zielen zu orientieren, wie in dem Beitrag „DAX: Fehlausbruch beendet Anstiegsphase“ verfasst wurde.

Eine bedeutende Erkenntnis der letzten Woche ist, dass der DAX unter den Kursbereich bei 12.390 Punkten gefallen ist. Es kam zu einem Trendwechsel, denn nun ist ein tieferes Tief markiert worden. Die Tageskerze vom letzten Freitag ist groß und lang. Der Durchbruch ist somit eindeutig. Ab jetzt herrscht ein Abwärtstrend vor, worauf die Handelscomputer schnell reagieren werden, indem sie ihre Algorithmen anpassen. Steigende Notierungen sind nunmehr Verkaufsmöglichkeiten. Die Hauptrichtung ist abwärts.

Short Signal ausgestoppt!

Spannend wird nun zu verfolgen sein, wie die menschlichen Anleger reagieren werden. Den meisten Marktteilnehmern fällt es schwer, sich aus einer eingewöhnten Haltung zu lösen. Kaum jemand kommt auf die Idee, die Reißleine zu ziehen. Häufig wird gewartet, dass sich eine Besserung der Marktlage einstellt und sich das Börsengewitter verzieht. Meistens kommt es dann anders.

Zu Beginn der Woche kann eine kurze Aufwärtsreaktion erfolgen, die unterhalb der Kursmarke von 12.500 Punkten verleiben wird. Größere Marktakteure werden steigende Notierungen zum Verkauf der eigenen Anteile nutzen, weshalb die Aufwärtsbewegung nur zögerlich vonstattengehen sollte. Schon bald kommt es wieder zu sinkenden Notierungen, die den Index zu seinem ersten Kursziel bei 12.050 Punkten führen werden. Das ist ein wesentliches Ziel für die kommende Woche.

Doch dieses erste Ziel kann sich als ein Zwischenziel herausstellen. Das Potenzial der laufenden Abwärtsbewegung reicht noch tiefer, nämlich bis in Bereich bei 11.430 Punkten.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

 

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