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Der DAX wankt. Erst kürzlich konnte gerade noch ein Verkaufssignal verhindert werden. Trotzdem hat sich jetzt eine Unruhe in die Köpfe der Anleger geschlichen. Diese sind nun bereit auf den Verkaufsknopf zu drücken. Nur will bisher niemand der Erste sein, der voreilig den Markt verlässt. Also wartet jeder gespannt auf den Startschuss, die eigenen Anteile schnell zu veräußern. Dieser Abverkauf sollte dann hitzig und steil verlaufen.  Eine Trendwende wird starten, wenn diese Kursmarke unterschritten wird.

Die Spannung am Aktienmarkt ist kaum mehr zu überbieten. Der deutsche Leitindex wirkt angeschlagen und kann dennoch ein Allzeithoch erklimmen. Das passt auf den ersten Blick nicht zusammen. Man könnte solch eine Reaktion auch als „um sich herumschlagen“ werten. Es ist die letzte panische Reaktion, bevor sich die Anleger auf die Verkaufsseite begeben. Die Folge sind fallenden Notierungen. Käufer werden sich zurückhalten.

DAX, Tageschart, Stand 12.752 Punkte

Unsere Leser sollten das Augenmerk auch auf die letzte Wochenkerze legen. Dort hat sich eine „Long Legged Doji“ Kerze gebildet. Diese visualisiert deutlich die Unsicherheit der Marktteilnehmer. Keine Richtung konnte sich durchsetzen, obwohl beide einen Versuch unternommen haben. Solch ein Doji erscheint am Ende von Trends und signalisiert die angesprochene Unruhe unter den Marktteilnehmern.

Der Blick auf das obige Chartbild liefert wertvolle Informationen. Der DAX arbeitet gerade an einer Trendwendeformation. Es handelt sich dabei um einen „Bearischen Keil“. Dieser erscheint am Ende von langen Trendphasen und signalisiert schon bald stark fallende Kurse.

Sieht man sich dieses Muster an, dann ist das Schicksal des DAX fast schon besiegelt. Doch Vorsicht, an der Börse gibt es keine Garantie für irgendeine Bewegung. Um auch die letzten Marktteilnehmer noch zu verwirren, kann der DAX sogar noch einmal einen Anstiegsversuch wagen und den Preisbereich bei 13.000 Punkten erreichen (wollen). Das ist möglich, solange die untere Begrenzungslinie des steigenden Keils nicht verletzt wird.

Neues Sachbuch

Damit wird auch klar, wann die Verkaufswelle ihren Anfang nehmen wird. Bereits in den nächsten Tagen sollten Anleger sehr genau auf die Kursmarke bei 12.678 Punkten achten. Sollte der DAX unterhalb dieser blauen Linie schließen (siehe Chartbild), dann ist sein Schicksal besiegelt. Gemeinsam mit den anderen Märkten sollte es dann zu einem steilen Abverkauf kommen. Solch ein Kursverhalten ist nach soviel angestauten Kursgewinnen nicht unüblich.

Sobald der DAX aus dem angesprochenen Keil herausfällt, sollte alles ganz schnell gehen. Anleger versuchen zu jedem Preis, ihre Aktien zu verkaufen. Die Kurse geben nach. Der DAX sollte schnell den Preisbereich bei ca. 12.400 Punkten erreichen. Dabei wird es zum Bruch der dortigen Unterstützungslinie kommen. Dies wird treue Marktteilnehmer überraschen, da in der Vergangenheit solche Bereiche gehalten haben. Erneut geben die Kurse nach und diesmal noch steiler als zuvor. Der DAX fällt dann bis zu seinem Mindestziel bei 11.500 Punkten zurück.

Die crashartige Korrektur des jahrelangen Anstiegs geht los, wenn der DAX unterhalb von 12.678 Punkten schließt.

Wir begleiten die erwartete Abwärtsbewegung mit Tradingsignalen (hier).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

 

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