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Anleger wünschen sich einen dauerhaft steigenden DAX. Mit dem lang ersehnten Sprung aus einer Seitwärtsphase heraus schien sich diese Hoffnung auch zu erfüllen. Zur Überraschung der Anleger blieben jedoch Anschlusskäufe aus, der Index fiel gar wieder innerhalb der zuvor verlassenen Seitwärtszone zurück. Im Moment wird noch eine Stabilisierung versucht, doch diese steht auf einem wackligen Fundament. Ein Fehlausbruch ist möglich.

Anlager sind im aktuellen Marktumfeld euphorisch. Sie glauben fest an steigende Kurse und können für eine kurze Zeit viele unentschlossene Kaufinteressenten vom Wertpapierkauf überzeugen. Doch wenn alle, die kaufen wollten, im Markt sind, wer soll dann noch kaufen? Zudem ist der laufende Haussezyklus bereits 8 Jahre alt. Wir befinden uns am Ende der Phase steigender Notierungen, nicht am Anfang.

DAX, Tageschart, Stand 11.651 Punkte

Im obigen Chartbild ist zu erkennen, wie der Ausbruch aus dem hellblauen Seitwärtskanal Ende Januar gelungen ist. Dieser Ausbruch wurde jedoch schnell zurückgenommen, sodass berechtigte Zweifel an seiner Nachhaltigkeit bestehen. Ein erster Rückfall wurde zwar aufgefangen, jedoch bisher nicht überzeugend.

Die Kerzen der letzten Tage sollen eine Wiederaufnahme des laufenden Trends einleiten. Ein Doji am Donnerstag visualisiert hier das entsprechende Interesse der Marktteilnehmer. Solange der Preisbereich be 11.630 Punkten verteidigt werden kann, sollte es kurzfristig auch zu steigenden Notierungen kommen.

Spannend wird es jedoch, wenn der DAX diese Vorlage nicht nutzen kann. Wenn der Verkaufsdruck zu hoch wird und die Notierungen weiter gedrückt werden. In diesem Fall reicht ein Rückgang unter die besagte Marke unter 11.630 Punkten aus, um einen Fehlausbruch spruchreif zu machen. Schnell sollten vermehrt Anleger die Flucht ergreifen. Fallende Kurse haben zunächst das Ziel bei ca. 11.425 Punkten.

Short Signal ID 1770

Es geht in dieser Marktphase einzig darum, die Stimmung der Anleger zu steuern. Durch die Euphorie sind die Anleger für fundamentale Argumentationen nicht zugänglich. Sie verstehen nur Gewinne, solange die Kurse steigen. Oder sie werden aus ihren Träumen gerissen, wenn sich Verluste anhäufen.

Wir befinden uns am Ende eines Bullenzyklusses. Besonders größere Marktteilnehmer werden ihre Bestände abbauen wollen. Anleger sollten sich auf überraschende Kursrückgänge einstellen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

 

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