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Der Goldpreis ist gerade schwer unter Beschuss. Das Tagesminus beträgt zur Zeit 2 %. Allein in der letzen Stunde wurde ein ganzes Prozent verloren. Die FED will Anleihekäufe kürzen. Ob das die Stimmung ruiniert hat? Wohl nicht. Der wahrscheinliche Grund ist im Chart zu erkennen. Der Goldpreis schafft es nicht, die Hürde bei 1270 $ zu überbieten, also tritt man den Rückzug an.

Nach dem guten Jahresstart kam der Goldmotor ins Stocken. Manche Investoren hatten Sorge vor der FED-Entscheidung. Die amerikanische Notenbank hat eine Reduzierung der Stützungsmaßnahmen um 10 Milliarden Dollar im Monat beschlossen. Liquidität wird geringer. Zudem zeigt die US-Wirtschaft angeblich erste positive Zeichen. Diese Daten können der Auslöser für den Kursrutsch am heutigen Tag sein, müssen aber nicht. Der Chart bietet ebenfalls einen Grund für fallende Preise.

Goldpreis, Wochenchart, Stand: 1240 $

goldpreis-30012014

Wenn eine Hürde, in diesem Fall die obere Begrenzung des Trendkanals, nicht genommen werden kann, dann setzt sich diese Erkenntnis schnell unter den Investoren durch. Niemand will dann der Erste sein, der bei fallenden Kursen noch investiert ist. Das gilt besonders für kurzfristig orientierte Anleger.

Diese sind seit Jahresbeginn investiert und realisieren jetzt ihre Gewinne. Andere Anleger, die auf den Zug aufgesprungen waren, sind im selben Boot, sehen auch die hemmende Wirkung der Trendlinie und veräußern ihre Anteile. Und zu guter Letzt sind da die Anleger, die auf einen Ausbruch aus dem Trendkanal gehofft haben. Diese waren kurz in ihren Long-Positionen und sind jetzt bei den Verkäufen ebenfalls dabei. So kommt Druck auf.

Sofern es nicht zu einem Ausbruch aus dem Trendkanal kommt, ist das nächste Ziel das Jahrestief bei 1180 $. Stützend könnte das Niveau bei 1210 $ wirken.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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