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Mit Trendlinien ist das so eine Sache. Je öfter ein Basiswert an dieser aufprallt und wieder zurückschnellt, umso besser, ist die allgemeine Denkweise. Es wird angenommen, dass es dadurch zu einer Bestätigung des Trends im Chartbild kommt. Im Grunde ist die Annahme richtig, doch irgendwann geht auch der beste Trend zu Bruch. Das ist ganz natürlich, sonst würde nie ein Trend enden und auch keine Umkehr im Chartbild stattfinden. An solch einer wichtigen Trendlinie steht das Währungspaar EUR/USD.

Anders als in der Einleitung formuliert, könne man das wiederholte Testen einer Trendlinie auch als Schwäche interpretieren. Dann nämlich, wenn dieser all zu oft angegangen wird, so dass er irgendwann anfängt, brüchig zu werden. Je öfter also der Basiswert an die Trendlinie klopft, umso größer das Risiko des Bruchs. Genau solch eine Ausgangssituation liegt beim Währungspaar EUR/USD vor.

Tageschart: EUR/USD, Stand 1.3560 USD

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Wie sich an dem obigen Chartbild schnell erkennen lässt, handelt es sich um eine lange Trendlinie, welche ihren Start im Juli 2012 hat. Seit 18 Monaten kann sich das Währungspaar an dieser steigenden Trendlinie orientieren. Sie wurde sehr oft getestet und hat gehalten, bis auf eine Ausnahme im Juli 2013. Und auch jetzt ruht die Hoffnung vieler Anleger auf der erneuten Bestätigung dieser doch so wichtigen Trendlinie.

Sollte diese halten, dann geht es erneut in Richtung des letzten Hochs bei 1,3800 USD. Viel spannender ist die Lage, wenn das Währungspaar die wichtige Zone bei 1.3500 USD nicht verteidigen kann und der Kurs unter die besagte Marke rutscht. Dann ist ein wichtiger Trend gebrochen, Verkäufe werden die Folge sein und würden den Kurs schnell in den Bereich von 1.3150 USD fallen lassen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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