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Trader haben es nicht einfach. Sie müssen sich andauernd Situationen stellen, in denen sie eine Entscheidung treffen müssen. Steigt der Markt oder fällt er? Steige ich jetzt ein oder erst zu einem späteren Zeitpunkt, oder wie groß soll die Positionsgröße sein, das sind nur einige der aufkommenden Fragen. Für viele Trader ist es ein Hemmnis sich zu entscheiden, weil sie glauben, einen Fehler zu machen. Dabei führt kein Weg daran vorbei.

Die meiste Zeit beschäftigt sich der Trader mit der Analyse der Charts. Dabei konzentriert er sich auf die Interpretation, ob der Markt steigt oder fällt. Er legt sich Trendlinien und Trendkanäle zurecht. Er nimmt Indikatoren zur Hilfe und versucht, seine Interpretation auf stabile Füße zu stellen.

Wenn diese Arbeit erledigt ist, dann hat der Trader Einstiegsmarken parat, an denen er Long (steigende Kurse) oder Short (fallende Kurse) handeln kann. Nun gilt es darauf zu warten, dass der zugrunde liegende Basiswert eine der analysierten Möglichkeiten aktiviert. Dann gilt es, schnell zu handeln.

Bisher ist das Beschriebene das tägliche Brot des Traders. Doch was passiert, wenn die Position eröffnet wurde und der Trade nicht erfolgreich verläuft? Der Trader bekommt Zweifel an seiner Arbeit und an seiner Analysemethode. Dann glaubt der Trader, seine Analyse hätte zu einem anderen Schluss kommen sollen. Und das ausschließlich nur deshalb, weil der Markt es so sagt. Auf die Marktbewegung hat der Händler jedoch keinen Einfluss. Das gilt es zu berücksichtigen.

Fassen wir zusammen: Vor der Positionseröffnung war der Trader zufrieden mit seiner Analysearbeit. Sein Setup hatte ihm zu diesem Zeitpunkt gefallen. Daher hat er danach getradet. Erst als der Trade nicht erfolgreich ausgegangen ist, wurde der ganze Plan über Bord geworfen. Diese zeitliche Folge, die zum Bruch führt, muss überdacht werden. Denn es gibt keinen Grund, an der Arbeit zu zweifeln.

Anders ausgedrückt: Wenn Sie einen schönen Grillnachmittag auf der Terrasse/im Garten vorbereiten (während die Sonne noch schien) und am Nachmittag beginnt es zu regnen, dann ist es nicht ihre Schuld, dass der Grillnachmittag draußen ausfällt.

Was lernen wir daraus? Derjenige, der sich mit dem Chart auseinandersetzt, kann den ganzen Tag Charts wälzen und sich nicht trauen, auf eine Richtung zu setzen. Handelt der Trader so, kommt er nicht vom Fleck. Er muss also zu einer bestimmten Zeit eine Entscheidung treffen. Davor haben nicht wenige Anleger Angst. Manche gar zu Recht, da sie zuvor Verluste angehäuft hatten. Manche, weil sie sich einfach nicht trauen.

An der Börse muss man sich aber entscheiden, an diesem Schritt führt nichts vorbei. Das mag manchmal falsch und manchmal richtig sein. Die Hauptsache ist, dass die Trefferquote in der Summe gut ist, sowie das Risiko immer gering gehalten wird. Trifft dies zu, dann sind auch die schwersten Entscheidungen gar nicht mehr so anstrengend, wie man sich das oft vorstellt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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