Buchtipp

Kali und Salz Aktionäre haben es derzeit nicht einfach, denn der Aktienkurs kommt nicht vom Fleck und der Termin für die Quartalszahlen rückt immer näher. Am 14. November wird sich zeigen, wie sehr sich der Preiseinbruch bei Kali auf die Zahlen ausgewirkt hat. Zudem herrscht Unsicherheit über die zukünftigen Aussichten. Wird weiterhin Geld verdient werden können? Werden sich die Kalipreise erholen? All diese Unsicherheit zeigt sich im Chart. Die Aktie wirkt wie zementiert.

Wenn Aktionäre eines nicht mögen, dann Unsicherheit. Das ist nicht nur bei denjenigen wichtig, die schon K+S Aktien besitzen, sondern besonders auch bei den neuen Aktionären. Aufgrund der unklaren Aussichten halten sich diese mit Käufen zurück. In der Folge fehlt die Nachfrage, um den Aktienkurs emporzuheben. Gleichzeitig sind da die Altaktionäre, die nun auf den „heißen“ Papieren sitzen und nicht wissen, ob sie diese weiter behalten oder noch verkaufen sollen. Nachdem die Anleger schon den schmerzhaften Kursrutsch mitgemacht haben, wollen sie nicht zum Tiefstkurs (das weiß man leider immer erst nachher) verkaufen. Also halten sich diese mit ihren Verkäufen zurück.

Diese Pattsituation unter Käufern und Verkäufern zeigt sich im Chartbild: K+S Aktie, Tageschart, Stand 19 Euro

ks-aktie-30102013

 

Der Kurs wirkt seit Oktober wie eingefroren. Es tut sich einfach nichts. Zwischen 18,30 € und 19,40 € klebt der Preis für die K+S Aktie. Der Grund ist oben beschrieben: Neue Investoren wollen vor der Veröffentlichung der Zahlen nicht einsteigen und sich möglicherweise die Finger verbrennen, also wird abgewartet. Nach unten ist das Risiko jedoch nicht gebannt, ganz im Gegenteil.

Interpretiert man den Kursrutsch von Mitte September bis Anfang August (linker blauer Kasten) als ersten Teil einer dreiteiligen Bewegung, dann befinden wir uns derzeit in Teil zwei (Pause von den Verlusten). Es kommt dann im Anschluss zu einer Fortführung des Kursverfalls (rechter blauer Kasten). Dieser ist in der Regel genauso lang wie der erste Teil der beschriebenen Bewegung.

Die Angst, dass die kommenden Quartalszahlen enttäuschen werden, ist greifbar. Ob es wie im Chartbild prognostiziert kommen wird, erfahren wir spätestens in zwei Wochen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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